Am 01.03.1983 wurde die Satzung erstellt, Gründerin und Vorsitzende der Landauer Tierrettung ist Liselotte Lorenz-Fritz. Im Jahr 2001 gab es für sie und ihren vielfältigen Einsatz für Tiere die Ehrensache-Nadel. Das Anfangen wird nicht belohnt, nur das Durchhalten.
Unser Tierhaus ist das Privathaus unserer Vorsitzenden – es stand von Anfang an den Tieren zur Verfügung, sie und ihr Mann leben mit den Tieren zusammen. Die Landauer Tierrettung ist dem bundesweiten Tierschutz-Notruf angeschlossen und rund um die Uhr für Notfälle erreichbar.
Telefonnummer: 06341 / 959282 (länger klingeln lassen!)
Bericht vom 24.September 1983:
Das Europäische Parlament in Straßburg verabschiedet am Montag den 26. September 1983 die “Europäische Konvention zum Schutz von Wirbeltieren”, die für experimentelle und andere wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Das bedeutet, dass für die Annahme des Gesetzes in Zukunft Tiere unter staatlicher Aufsicht speziell für Tierversuche gezüchtet werden. Es dürfen dann für Versuche der Industrie nicht mehr aus Tierheimen geholte oder auf der Straße eingefangene Hunde, Katzen und andere Tiere verwendet werden, sondern nur für diesen Zweck gezüchtete.
Gegen diese Legalisierung von Tierversuchen haben Tierversuchsgegner aus ganz Europa zur Demonstration aufgerufen.
Um diesem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen lief unser Mitglied Adolf Fritz In der Nacht von Sonntag dem 25. auf Montag den 26. auf Rollschuhen über 100 km von Landau in der Pfalz nach Straßburg bis vor und in das Europaparlament, wo er schon von unserer Pfälzergruppe und Tierversuchsgegnern aus ganz Europa mit Jubel empfangen wurde. Es hatte sich in Europa rumgesprochen, Fernsehen, Rundfunk und Presse waren da. Die Konvention bekam nicht die zweidrittel Mehrheit und wurde abgelehnt. Sie musste neu gefasst werden.
Vorerst ein Erfolg.
Die spätere Neufassung wurde genehmigt und die Tiere hatten wie immer verloren.





