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	<title>Landauer Tierrettung e.V.</title>
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	<description>Mach mit, wir helfen Tieren!</description>
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		<title>Tierrechte</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Presse-Mitteilung &#160; TASSO e.V. informiert: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen &#160; (profact) – „Ich bremse auch für Tiere!“ Zehntausende Autofahrer bekunden mit diesem Aufkleber ihre Tierliebe auch im Straßenverkehr. So verständlich und nachvollziehbar diese Rücksichtnahme auch sein mag; &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=415">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Presse-Mitteilung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TASSO e.V. informiert: Bremsen für Tiere: Das sollten Sie wissen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(profact) – „Ich bremse auch für Tiere!“ Zehntausende Autofahrer bekunden mit diesem Aufkleber ihre Tierliebe auch im Straßenverkehr. So verständlich und nachvollziehbar diese Rücksichtnahme auch sein mag; rein rechtlich gesehen bewegen sie sich damit in einer Grauzone. „Es gibt noch kein allgemein verbindliches Urteil, ob, wann und wo für Tiere gebremst werden darf beziehungsweise muss“, erklärt Ann-Kathrin Fries, auf Tierrecht spezialisierte Anwältin aus Wesseling bei Bonn. „Letztlich entscheidet immer der Richter des zuständigen Gerichts.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zumindest für Vollbremsungen innerhalb geschlossener Ortschaften mit ländlicher Umgebung existiert laut Fries ein Urteil auf Landgerichtsebene. Das LG Paderborn entschied zugunsten eines Autofahrers, der für eine plötzlich über die Straße laufende Katze so stark bremste, dass eine hinter ihm fahrende Frau auffuhr. Deren Versicherung verweigerte die Kostenübernahme für den Schaden am Vordermann. Begründung: Die Vollbremsung für ein Kleintier stelle eine grob fahrlässige Verkehrsgefährdung dar. Das sahen die Richter des Landgerichts anders. Innerhalb ländlicher Ortschaften müsse jederzeit mit Tieren auf dem Verkehrsweg gerechnet werden, so das Urteil (LG Paderborn 5S 181/00). Sie verurteilten die Haftpflichtversicherung der Frau zur Regulierung des Schadens von rund 5000 Euro. Gerade in ländlich strukturierten Orten habe man ständig mit Haustieren auf der Straße zu rechnen, so das Gericht. Auf freier Strecke allerdings sähe die Lage ganz anders aus. Hier müsse der Autofahrer grundsätzlich zwischen dem Leben des Tieres und dem Unfallrisiko abwägen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Urteil des Landgerichts Paderborn ist aus Sicht des Tierschutzes natürlich sehr zu begrüßen“, sagt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Dennoch würde ich mir auch in Fällen, in denen außerhalb geschlossener Ortschaften zugunsten eines Tieres gebremst wird, ein Grundsatzurteil wünschen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>© Copyright TASSO e.V.</p>
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		<title>Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 15:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[TASSO-Newsletter &#160; Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt: Bis zu 25.000,- Euro Strafe drohen! &#160; Jedes Jahr im Sommer spielen sich in der Notrufzentrale von TASSO Dramen ab: Immer mit Beginn der Ferienzeit werden Haustiere kurz vor dem Urlaub einfach vor den &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=358">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TASSO-Newsletter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tiere aussetzen kein Kavaliersdelikt:</p>
<p>Bis zu 25.000,- Euro Strafe drohen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jedes Jahr im Sommer spielen sich in der Notrufzentrale von TASSO Dramen ab: Immer mit Beginn der Ferienzeit werden Haustiere kurz vor dem Urlaub einfach vor den Tierheimen oder an abgelegenen Plätzen ausgesetzt. Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin bei TASSO, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zum aktiven Aussetzen auch das Anbinden eines Hundes an einer Autobahnraststätte bzw. vor einem Tierheim oder das Verjagen eines Hundes oder einer Katze gehört. Unter den Begriff des Aussetzens fällt auch schon das bewusste Entlaufenlassen eines Tieres, d.h. wenn bewusst eine Situation herbeigeführt wird, die dem Tier das Entlaufen ermöglicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber nicht nur das bewusste Aussetzen des Tieres, sondern auch sein Tier über einen längeren Zeitraum allein lassen, ist gemäß § 3 Tierschutzgesetz verboten. Wer also seinem Tier z. B. Futter und Wasser hinstellt und dann für zwei Wochen in den Urlaub fährt, ohne, dass sich jemand regelmäßig um das Tier kümmert, macht sich strafbar. Dass es sich dabei bei Weitem nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt sich in der Strafandrohung für dieses Verhalten. Nach dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier vorsätzlich oder fahrlässig aussetzt oder zurücklässt, mit einer Geldbuße von bis zu 25.000,- Euro rechnen.</p>
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		<title>Die Würde der Menschen &#8211; die Würde der Tiere</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 15:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Würde der Menschen &#8211; die Würde der Tiere &#160; Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: &#8220;Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=355">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Würde der Menschen &#8211; die Würde der Tiere</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: &#8220;Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, nur um schnell fertig zu werden!&#8221; Aggressiv wird man wohl auch dabei durch Gestank und Ekel!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon zuvor hatten wir ähnliche Berichte erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein würdiger Umgang mit Menschen ist das keinesfalls &#8211; aber leider wohl die Regel in der Intensivtierhaltung, wie auch die ARD-Sendung aufzeigte &#8211; besonders auch im Bezug auf die Bandgeschwindigkeit im Schlachthof von Wiesenhof, der eine vernünftige Kontrolle nicht erlaubte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So werden gleichzeitig auch die Verbraucher-Menschen missachtet, die mit dem Geflügel oft zoonotische, resistente Campylobakter oder andere Erreger auf die Arbeitsplatte packen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die Würde der Amtsveterinäre wird missachtet, denn diese haben nicht die Möglichkeit einer effektiven Kontrolle bei so vielen Tieren. Eine Amtstierärztin klagte, sie wäre gezwungen, auf dem Lieferschein zu bescheinigen, die Tiere wären gesund, obgleich Fußballendermatitis und andere Krankheiten die Regel sind. Wer hier nicht mitzieht, der landet oft in der ungeliebten Fleischbeschau&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo es den Tieren gut geht, da geht es zumeist auch den Menschen gut &#8211; und umgekehrt, das ist unsere Erfahrung, die auch durch eine soziologische Studie bestätigt wurde. Würde von Mensch und Tier gehören zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von: &#8220;Elisabeth Petras&#8221; &lt;EP-1965@gmx.de&gt;</p>
<p>PAKT e.V.</p>
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		<title>Leben in Harmonie mit den Tieren</title>
		<link>http://www.tierrettungev.de/page/?p=350</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 14:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Beweggründe &#8211; Wege &#8211; Perspektiven für ein Leben in Harmonie mit den Tieren Es ist Zeit für einen echten Frieden zwischen Mensch und Tier! &#160; Er wird eine Sternstunde für die Menschheit und zugleich das Ende eines funda-mentalen Menschheitsirrtums, das &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=350">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beweggründe &#8211;  Wege &#8211; Perspektiven  für ein Leben in Harmonie mit den Tieren</p>
<p>Es ist Zeit für einen echten Frieden zwischen Mensch und Tier!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er wird eine Sternstunde für die Menschheit und zugleich das Ende eines funda-mentalen Menschheitsirrtums, das Ende von Täuschung, Verblendung, Verdrängung und Manipulation im Verhältnis zwischen Mensch und Tier sein. Er wird gleichzeitig auch einen Paradigmenwechsel im Verhältnis zwischen den Menschen, dem Verhal-ten gegenüber dem &#8220;Schwächeren&#8221; einleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Frieden zwischen Mensch und Tier ist darüber hinaus ein unverzichtbarer Baustein für eine überzeugende, widerspruchsfreie Weltethik, für einen dauer-haften Weltfrieden, für eine sichere Welternährung und ökologisch gesehen für das Überleben auf der Erde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er ist insgesamt  insbesondere ein Ausdruck für eine ethisch überzeugende Lebenskultur.</p>
<p>Denn:</p>
<p>Die wahre moralische, die elementarste Prüfung der Menschheit (die so tief im Inneren verankert ist, dass sie sich unserem Blickwinkel entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren.Und gerade hier ist es zu einem grundlegenden Versagen der Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen daraus ableiten lassen.   Milan Kundera tchechischer Schriftsteller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Versöhnung zwischen Mensch und Tier ruht daher der Aufbruch in eine ge-waltfreiere Welt und einer von &#8220;Harmonie von Geist und Bauch&#8221; geprägten Zukunft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder vernünftige, klar denkende Mensch weiß in der Regel, was bei der Tierhal-tung (insbesondere Massentierhaltung),Tiertransporten, in den Schlachthäusern/ Metzgereien u.ä. vorher mit den Tieren passiert, bevor sie mundgerecht zerkleinert auf dem Teller, im Kochtopf, in der Pfanne oder auf dem Grill  liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt diesbezüglich ehrlicherweise kein Nichtwissen mehr, sondern nur ein Nicht-wissen-/Nichtwahrhaben wollen. Hier zeigt sich besonders deutlich die allgemeine Erkenntnis, dass die Verdrängung zu den größten Krankheiten der Menschheit gehört, verstärkt durch die Macht der Gewohnheit, bzw. der Lust., der Gier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist auch nicht schwer zu erkennen, dass es nicht folgerichtig ist, sein kann, dass Menschen durch Stellvertreter etwas tun lassen, was sie selbst nicht tun wollen, wo-zu sie nicht bereit wären. Es ist einfach unehrlich und fügt zudem vielen berufs-mäßigen Schlächtern  oft dauerhafte seelische Schäden zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die so oft von vielen Menschen  &#8211; gerade von Natur-, Umwelt- und Tier-schützern/Tierliebhabern &#8211; gemachte Unterscheidung zwischen sogenannten Nutztieren, die man &#8220;aufessen kann&#8221; und sonstigen Tiere, die man liebt, an denen man sich erfreut, die man sogar schützen will, ist bei genauer Betrachtung wil-kürlich, unlogisch, durch nichts begründet und bedeutet letztlich eine Aufspaltung echter Tierliebe und macht diese fragwürdig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menschheit züchtet Unmengen fühlender, Freude und Schmerz empfindender Lebewesen zum einzigen Zweck, sie zu schlachten; eine Praxis, die immer mehr Menschen, auch renommierte Ökologen, Zukunftsforscher , Nobelpreisträger und ähnlich weiter denkende  Menschen, als ethisch äußerst fragwürdig betrachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade auch die ökologische, &#8220;artgerechte&#8221; Tierhaltung ist diesbezüglich genau zu hinterfragen. (Auch wenn dabei die Tierhaltung natürlich tierfreundlicher ist und die ökologischen Auswirkungen geringer als in der Massentierhaltung sind.</p>
<p>Aber wie passt das zusammen? Erst viel Liebe zum Tier haben/vorspielen, bzw. sich selbst täuschen und dann doch töten/lassen und aufessen, bzw. sich über die bessere Qualität zu freuen, sie zu genießen. Da hilft auch kein liebevolles/ &#8220;einfüh-lsames &#8221; Begleiten zum Schlachthaus/Metzger oder gar ein Opferdenken (wollen sich Tiere wirklich für die menschliche Ernährung &#8220;opfern&#8221;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade auch die allgemein so hoch gelobte bio-dynamische Landwirtschaft, die ausdrücklich Tierhaltung beinhaltet, die meint, insbesondere auf tierischen Dünger nicht verzichten zu können, die Milchprodukte und damit &#8220;artgerechten&#8221;  Fleisch-konsum fördert, muss sich hier unbequeme Fragen stellen lassen, am Besten selber stellen. Frei denken, folgerichtig Ursachen und Wirkungen wahrnehmen, sich unbequemen Erkenntnissen öffnen, gilt mehr denn je in allen Bereichen, wenn man in seiner Denkweise wirklich glaubwürdig sein will.</p>
<p>Meine Freunde töte und  esse ich nicht&#8221;, ist eine einfache, aber wohl überzeugende Antwort. Ein echter tiefer Blick in die Augen eines Tieres sagt zudem mehr als tausend Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haus &#8211; &#8220;Nutztiere&#8221; wurden vom Menschen domestiziert, d.h. ihr Wille wurde durch-brochen, sie wurden gezwungen, ihre artgerechte Lebensweise aufzugeben, um dem Menschen zu dienen &#8211; ihn zu unterhalten sowie als Sportgeräte zu dienen oder für ihn zu arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem viele Wildtiere in Zoos gehalten oder für den Zirkus gebändigt und abge-richtet werden, ist Ihnen das Thema der Domestizierung ebenfalls nicht fremd. Auch sie werden gezwungen, dem Menschen zu gehorchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Freiheit ist für den Menschen ein sehr hohes Gut, ein zentraler Bestandteil einer überzeugenden Menschenethik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freiheit für die Tiere, ihre Nichtausbeutung  ist die logische Forderung einer überzeugenden Tierethik zugleich letztlich jeder menschenwürdigen Ethik, Weltanschauung, Religion, Philosphie, die Barbarei , Sklaverei ablehnt und überwinden will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie bei allen Tieren, geht es bei den Säugern in erster Linie um die beiden Themen Überleben und Fortpflanzung.</p>
<p>Fast alles kreist um die entscheidende Frage: Fressen oder gefressen werden.</p>
<p>Was empfinden wir übrigens, wenn wir direkt oder im Fernsehen miterleben, wie ein Tier ein anderes in Stücke reisst, tötet und auffrisst.</p>
<p>Das ist der natürliche Kreislauf, heisst es dann zumeist, wenn vielleicht auch ein gewisses Unbehagen bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Mensch kann sich im Gegensatz zum Tier qua seiner Vernunft, Einsicht, Ethik willentlich dazu entscheiden, aus diesem Kreislauf endlich auszusteigen, den Trieb des &#8220;Fressens&#8221; aufzugeben und reichlich vorhandene pflanzliche Lebensmittel für eine gesunde schmackhafte mitweltfreundliche Ernährung zu verwenden.</p>
<p>Ist da nicht ein wichtiger, entscheidender Unterschied zwischen Mensch und Tier? Die Raubtiere folgen ihren Trieben; die Tiere, die reine Pflanzenfresser sind, zeigen es, das es anders geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine rein pflanzliche (vegane) Ernährung, eine Lebens- und Wirtschaftsweise ohne Tierprodukte, insgesamt ohne Tierausbeutung und Tiertötung, verbunden mit einer Medizin ohne Tierversuche, einer Natur ohne Jagd/ Fischerei und Angeln bedeutet das Ende eines unbarmherzigen alltäglichen Kriegs, des Terrors gegen die Tiere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie fördert zugleich in starkem Maße die individuelle und die Volksgesundheit. Sie erspart somit hohe Kosten für den Einzelnen und der gesamten Gesundheitsver-sorgung und ist damit wichtiger Bestandteil einer echten Gesundheitsreform. Die diesbezüglich mangelhafte Ausbildung der Mediziner ist dementsprechend zu erweitern, um auch unendlich viel Krankheiten und Leid zu ersparen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein vegane Ernährungs &#8211; und Lebenskultur (VEL) in Verbindung mit dem ökologischen/biologischen Land &#8211; und Gartenbau ohne Tierzucht (bio-vegan) und ohne Gentechnik ist bei ganzheitlicher Betrachtung eine wahre</p>
<p>Königsidee,</p>
<p>die die Menschheit braucht, um ihr Weiterbestehen zu sichern, die Welt-ernährung zu sichern, den nachfolgenden Genera-tionen die Chance für ein lebenswerte Welt zu geben und um zu lernen, nicht mehr länger auf Kosten der Mitwelt zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie hilft &#8211; wissenschaftlich nachgewiesen &#8211; brennende Weltprobleme wesentlich leichter oder überhaupt zu lösen: z.B. Energie- und Wasserversorgung &#8211; Hunger &#8211; Klimawandel &#8211;   Wälder &#8211; und Artensterben &#8211; Bodenverlust, die Erhaltung der Natur/der Mitwelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie ist somit der konsequente Ausdruck eines bewussten menschen-, tier- mitweltfreundlichen, friedfertigen, gewaltfreien und gerechten Lebensstils, der von Achtung vor dem Leben, Achtsamkeit und bedingungsloser Liebe geprägt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer die Forderung einer ausbeutungsfreien Gesellschaft ehrlich zu Ende denkt und folgerichtig leben will, kommt an der veganen Ernährungs- und Lebenskultur nicht vorbei. Politiker, die für eine gerechte Welt eintreten, sollten ihren Blickwinkel auch für den Umgang mit den Tieren öffnen, wenn sie wirklich überzeugen wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist so logisch und einsehbar: Auf Kosten anderer Menschen zu leben, reich zu werden, sie auszubeuten, die Freiheit zu nehmen, ungerecht zu behandeln, ist ethisch nicht überzeugend  und darf keine Zukunft haben. Wir spüren es gerade alle in der aktuellen Finanz &#8211; und Wirtschaftskrise in dem Auseinderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, den weltweiten sozialen Unruhen, der Umweltkrise, wo wir erkennen, dass die jetzige Generation auf Kosten der kommenden lebt und wirtschaftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer offener wird daher die Richtigkeit des Wirtschafts- und Finanzsystem oft von überraschender Seite kritisch hinterfragt. Dieses kritische Hinterfragen, ja sogar ein Plädoyer kommt erfreulicherweise auch immer stärker bezüglich des Umgangs zwischen Mensch und Tier, speziell zum Tier &#8211; und Milchkonsum ins Gespräch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft ist die zentrale Herausforderung für die Menschheit. Manche sagen einfach auch &#8220;Anständig Wirtschaften&#8221; und treten für einen weltweiten Ethos in der Wirtschaft ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Kosten der Tiere, hier direkt durch das Töten der Tiere, sich ohne Notwendigkeit,  sondern um eines fragwürdigen Genusses willen, der durch Gewohnheit, Prägung der umgebenden Kulturen und Menschen geformt wurde, zu ernähren,dabei noch die Umwelt zu zerstören und die Welternährung zu gefährden, zeugt noch von einem anderen, wirklich nicht zukunftsfähigen Bewusstsein. Insgesamt ist eine Verantwortungethik geboten, die stets das Wohl des Ganzen im Auge hat, die gleichzeitig erkennt, dass alles mit allem verbunden ist und sich damit wechselseitig beeinflusst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie kann eine Landwirtschaft, die mit einer fragwürdigen Kultur des Leidens und des Tötens von Tieren sowie insgesamt eine Wirtschaft, die mit dem Verkauf, Handel und Verarbeitung von Tieren verbunden is, wirklich ethisch sein? Zum anständigen Wirtschaften gehört dementsprechend &#8220;anständig essen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die VEL ist somit ein zentraler Bestandteil einer überzeugenden Um-welt-/ Lebens- und Tierschutz- sowie Friedensbewegung und einer menschenwür-digen, von Liebe und Gerechtigkeit getragenen Kultur. Wirklich gewaltfrei leben beinhaltet auch einen entsprechenden Umgang mit den Tieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir stehen vor, bzw. in einer sanften, friedlichen, tiefgreifenden Agrar-, Ernäh-rungs -und Energierevolution, inmitten eines großen Wandels in vielen Bereichen; nichtsdestoweniger sind wir damit auch inmiten eines wichtigen kulturellen und Bewusstseinswandel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Frieden zwischen Mensch und Tier geht es zugleich um den Frieden in der Welt. Selbst wenn alle Waffen schweigen würden und das tägliche millionenfache Töten von Tieren/ das unvorstellbare große Blutvergießen geht weiter, kann man nicht von einem wirklichen Frieden sprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Kampf um die immer knapper werdenen Rohstoffe, Energien, Wasser, Nahrungsmittel wird durch das Weglassen der Tierzucht und des Tierkonsums, wissenschaftllich mehrfach nachgewiesen, nachhaltig entschärft, weil die Nahrungs-mittelproduktion allein über Pflanzen verbunden mit dem ökologischen Landbau wissenschaftlich nachgewiesen wesentlich effizienter ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die herkömmliche, konventionelle  Landwirtschaft, erst recht mit Tierzucht, ist ein volkswirtschaftlicher, ökologischer Unsinn, auch Verschwendung menschlicher Energien. Es muß so schnell wie möglich aufhören, mit hohen Subventionen eine solche Landwirtschaft, insbesondere die Massentierhaltung aus Steuermitteln zu unterstützen! Die Tiermilchproduktion für Menschen vorwiegend Kuhmilch erfordert Schlachthöfe; an der weissen Milch klebt Blut. Tiermilch und Milchprodukte sind fraglos keine artgerechte Ernährung. Die Tiermilch gehört den Tieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die rein pflanzliche Ernährung ist somit ein unmittelbarer Beitrag zum Frieden in der Welt, ganz zu schweigen von der Reduzierung der Gewaltbereitschaft .</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Erreichung des Friedens zwischen Mensch und Tier sowie der damit verbun-denen tierfreien,veganen Ernährungs- und Lebenskultur ist dementsprechend ein entschiedenes Engagement und Veranwortungsbewusstsein zu fördern, eine breit gefächerte Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, die vom Kindesalter über alle Altersstufen hinweg, den Menschen überzeugende Alternativen und die wirklichen, oft unbequemen Zusammenhänge unmissverständlich, ehrlich  aufzeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Parallel zum Ausstieg aus der Kernenergie ist ein stufenweise aufgebautes Austiegskonzept aus der Tierzucht und dem Fleisch- und Milchkonsum sowie ein  Ausstieg aus der Gentechnik zügig voranzubringen, zumal hierdurch die eingeleitete Energiewende aus leicht erkennbaren Gründen wesentlich leichter fällt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vegane Denk- Lebens- und Ernährungsweise ist keine Religion, wie man ihr öfters unterstellt; sie ist aber eine klare werteorientierte Welt- und Lebens-anschauung, die aber die Achtung vor allem Leben, auch das der Tiere, die Menschen- und die Tierrechte und das Gebot des Nichttötensollens konsequent ernst nimmt.</p>
<p>Sie versteht sich als unverzichtbarer Teil einer entsprechend auf die Tiere erweiterten &#8220;Goldenen Regel&#8221;, (Behandle jeden Menschen so, wie Du von ihm behandelt werden willst).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jede Religion, die nicht auch den Schutz des tierischen Lebens und einen entsprechenden rücksichtvollen Lebensstil vermittelt, die keine echte Tierethik kennt, wird sich von jedem weiter, ganzheitlich denkenden Menschen indessen zu Recht fragen lassen müssen, wie überzeugend sie letztlich ist.</p>
<p>Religionen bauen im Wesentlichen auf Glaubenssätzen, Ideologienauf; der friedvolle, rücksichtsvolle Umgang mit den Tieren baut sich auf Fakten auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist die Tatsache ins Auge zu fassen, dass es in der Philosophie, die doch das Streben nach Erkentnis postuliert, als Zumutung aufgefasst würde, sich mit dem zu befassen,  war wir täglich mit den Tieren tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allein die Tatsache, dass zu den höchsten kirchlichen, religiösen Feiertagen, die wie z.B. Weihnachten Friedensfeste sein sollen, in der Regel besonders viel Fleisch gegessen / besonders viele Tiere geschlachtet und gegessen werden, zeigt, wie groß die Widersprüchlichkeit und wie gering das Mitgefühl gegenüber den Tieren immer noch ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein bemerkenswerter Satz von dem bekannten Philosophen Bertrand Russel bezüglich der Irreführung der Menschen sei hier zitiert, der aber speziell auch im Umgang mit den Tieren zutrifft: Das täglich Füttern des Truthahns festigt im Trut-hahn ein Weltbild, das an Weihnachten plötzlich revidiert werden muß.</p>
<p>Das gilt für für alle &#8220;Nutztiere&#8221; und gejagte Wildtiere und nicht nur zu Weihnachten.</p>
<p>Denken wir darüber: Das Kind liebt das Tier, wenn wir es aber daran gewöhnen, dass das geliebte Tier als Kotelett oder Ähnliches auf dem Teller landet, zerstören wir die Liebe des Kindes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was passiert in dem Kind, wenn es sieht, bzw. mitbekommt, dass die Erwachsenen gegenüber dem Tier Gewalt anwenden und die Eltern das Kind oft zwingen, die toten geliebten Tiere genussvoll aufzuessen? Die Gewöhnung an Grausamkeiten und die Durchsetzung egoistischerr Interessen zum Nachteil Anderer, Menschen, Tiere, Mitwelt, ist das nicht die Wurzel allen Übels?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verstärkt durch die immer größer  werdenden weltweiten Hungerkatastrophen wird die oft schon kritisierte und nachgewiesene menschenverachtende, in überaus hohem Maße Nahrungsmittel verschwendende Verfütterung von Lebensmitteln an Tiere (sogenannte &#8220;Veredelung&#8221;), die für den Menschen geeignet sind, über die Medien immer mehr unmittelbar sichtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Millionen von Menschen  verhungern, bzw. hungern hierdurch zusätzlich, unab-hängig von einer insgesamt falschen Agrar &#8211; und Wirtschaftspolitik und verbes-serungsfähigen Anbaumethoden. Tierzucht, Fleischkonsum ist somit über das Töten von Tieren hinaus auch für das Sterben von Millionen Menschen jährlich mitverantwortlich.</p>
<p>Alle die hier aufgeführten Zusammenhänge sind keine Dogmen, das ist die bittere, unbequeme Wahrheit. Verdrängung ist das eine Problem, Gleichgültigkeit ist ein dem nahe liegendes Phänomen. Und dabei liegen bei ernsthaftem Willen, einem verantwortungsbewusstenHandeln durch jeden Einzelnen und einer Politik sowie Wirtschaft mit Vernunft und mit dem Herzen die &#8220;wunderbaren&#8221; Lösungen auf der Hand, ja quasi im Mund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vegane Ernährungs &#8211; und Lebenskultur, der Frieden zwischen Mensch und Tier hat Zukunft, sie sichert die Zukunft &#8211; Fangen wir heute an, die Zukunft zu sichern! Aus Liebe und Verantwortung gegenüber den Menschen, den Tieren und der gesamten Natur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So können wir mit unserer Ernährung, mit dem friedlichen Umgang mit den Tieren von einem Teil des Problems mühelos zum Teil der Lösung brennender Probleme werden.</p>
<p>Lasst uns handeln, denken wir beim Einkaufen nach, was wir kaufen, in die Töpfe, Pfannen legen und auf die Teller bringen und demonstrieren wirksam, ohne auf die Straße zu gehen, sind quasi ein Teil einer &#8220;Tellerrevolution&#8221;, die nur Gewinner kennt. Wir sind der Wandel, sagen immer mehr Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Versuchen wir mehr und mehr in Harmonie mit der Natur, mit den Tieren zu leben und uns zu ernähren, erkennen wir angstfrei die zahlreichen Irrtümer, haben wir die Kraft, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und sind dankbar dafür, entsprechende Erkenntnisse gewonnen zu haben, die es weiterzugeben gilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist für jeden Menschen ein wunderschöner beglückender Moment, wie bei einem überraschenden Weit-/Einblick in eine eindrucksvolle Landschaft, wenn man erkennt und spürt, wie wertvoll bereichernd es ist, in Einklang in Harmonie und Frieden mit den Tieren zu leben und der Irrtum beseitigt ist, dass Tiere keine &#8220;nachwachsende Rohstoffe&#8221; für den Menschen, sondern Freud und Schmerz fühlende Lebewesen sind, denen unser Mitgefühl gehört.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufklärung in allen Bereichen, Information, Begleitung , Erfahrungsaustausch, Bei-spiele geben sind die Wege zu einer besseren tierfreundlicheren, menschlicheren Welt.</p>
<p>Frieden zwischen Mensch und Tier! Wenn nicht jetzt wann sonst?</p>
<p>Das ist die etwas andere, vegane Friedensbotschaft</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Reiner Degen, 78333 Stockach, Stampfwiesen 6, 07771/914102 reiner.degen@gmx.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vegane Gesellschaft Deutschland &#8211; Basisgruppe Bodensee- West</p>
<p>Vegetarierbund Deutschland &#8211; regionalgruppe Hegau- Bodensee und Umland</p>
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		<title>Tierheilerin</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Homöopathie, Natur und Steinheilkunde… Jedem Wesen in Not  wird kostenlos geholfen! Tief im Blick der Tiere Leuchtet ein Licht sanfter Traurigkeit das mich mit solcher Liebe erfüllt, daß mein Herz sich als ein Hospitz auftut allem Leiden der Kreatur. Francis &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=326">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Homöopathie, Natur und Steinheilkunde…</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Jedem</strong> Wesen in Not  wird kostenlos geholfen!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Tief im Blick der Tiere</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Leuchtet ein Licht sanfter Traurigkeit</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>das mich mit solcher Liebe erfüllt,</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>daß mein Herz sich als ein Hospitz auftut</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>allem Leiden der Kreatur.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Francis Jammes</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Elektrizität ist überall in der Natur vorhanden und ist die Quelle allen Lebens und aller Bewegungen. Es gibt sie in vielerlei Formen, einige sind deutlich sichtbarer als andere. Ein Blitz zuckt über den Himmel und ein Muskel bewegt sich, beide werden von der Elektrizität bewirkt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir kämmen uns oder streicheln unsere Katze, es knistert so, dass wir es hören und manchmal auch fühlen können. Wir sind aber nicht sehr sensibel für Elektrizität und können nicht fühlen in welche Richtung ein elektrischer Strom fließt, dass kann ein mikroskopisch kleines Pantoffeltierchen mit Namen Paramecium und es irrt sich niemals.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Körperzellen erzeugen ununterbrochen geringe Mengen an Elektrizität aber wir haben keinen Elektrizitätsinn und spüren sie nicht.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Einige Fischarten haben einen solchen Sinn, sie reagieren nur auf Elektrizität im Wasser, andere erzeugen ihre eigene Elektrizität und fühlen und sehen durch sie ihre Umwelt. Zwei Beispiele:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Zitteraal kann elektrische Schläge austeilen und der afrikanische Messerfisch ist eine lebende elektrische Batterie, sein Kopf ist positiv und sein Schwanz negativ geladen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Mensch ist ein Nachahmer der Natur, die schlechteste Nachahmung ist die Gentechnik! Hiermit wird gezielt mit von Pflanzen, Tieren und Menschen gestohlenem Erbgut (das weltweit in Laboratorien verantwortungslos manipuliert und verfremdet wird) die Flora und Fauna  in absehbarer Zeit verschmutzt, vergiftet und  zerstört. Die  Vegetation ist das Ergebnis einer zigtausendjährigen vom Menschen unbeeinflußten Entwicklung </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das änderte sich als Menschen sich ausbreiteten, Ackerbau und Viehzucht betrieben und anfingen Platz zu schaffen für ihre Felder, Wege, Häuser und Stallungen. Es begann die Zurückdrängung der Wälder und die Veränderung der Pflanzendecke durch den Menschen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Vermischung der Tierwelt begann schon vor mehr als hundert Jahren als Menschen europäisches Geflügel mit asiatischem vermischten, um mehr Legeleistung und Fleisch zu erhalten. Es stand und steht immer noch die gemeine Fress- und Geldgier des Menschen im Vordergrund und so ist der Niedergang gewiss.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie sagte doch Goethe? „Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche zu erforschen und das Unerforschliche ruhig zu verehren.“ (Maximen und Reflektionen, Naturwissenschaft, XVI). Forscher gaukeln ihren Mitmenschen vor, dass sie deren  Krankheiten und Gebrechen, die diese sich durch falsches Verhalten und falsche Ernährung selbst angetan haben, heilen können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dazu führen sie grausame, unter wissenschaftlichem Deckmantel getarnte Experimente, an Tieren durch. Die Ergebnisse aus diesen barbarischen Tierversuchen sind nicht übertragbar denn:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Kein Wesen ist wie das Andere! Ein jedes Individium hat seinen eigenen Biorhythmus und Stoffwechselzyklus.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das heißt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ist dein Tier krank, so kann das Medikament das deinem anderen Tier bei derselben Krankheit geholfen hat diesem nicht unbedingt auch helfen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn wer Fragen hat zu Tierkrankheiten und alternativen Impfungen kann sich einfach unter der eMail-Adresse info@tierrettungev.de melden. Alle Fragen werden beantwortet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Gib dein Tier nicht zu schnell auf.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn du  dein Tier liebst, so beobachtest du es auch täglich. Frisst dein Tier nicht  mehr gut oder gar nicht, dann schau seine Zähne und die Mundschleimhaut gründlich an, sind die Zähne voller Zahnstein und die Mundschleimhaut ist entzündet, so wird es nicht fressen weil fressen dann Schmerzen verursacht.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Da  hilft nur der Gang zum Tierarzt, Zahnstein entfernen und darauf bestehen, dass Wackelzähne unbedingt gezogen werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Nachsorge kann man homöopathisch machen. Bei Zahnschaden muss daran gedacht werden, dass man die Nieren homöopathisch stabilisiert, denn Zahnkrankheit bringt Nierenkrankheit mit sich.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Magendrehung</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Zuallererst: Die einzige Chance, die ein Hund bei Magendrehung hat, ist sofortige und sachkundige tierärztliche Behandlung, in der Regel ein chirurgischer Eingriff. Die Zeit, die bis zur Behandlung vergeht, spielt die wirklich entscheidende Rolle.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Also: Sobald Sie diese Seite zu Ende gelesen haben, sollten Sie folgende Fragen abklären:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Welches ist die nächstgelegene Tierklinik, die ich im &#8220;Notfall Magendrehung&#8221; mit meinem Hund aufsuchen kann? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Hat diese Klinik siebenmal die Woche und 24 Stunden am Tag Dienst? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ist man dort auf derartige Notfälle eingerichtet? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Haben die Tierärzte dort entsprechende Ausbildung und Erfahrung? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wissen sie auch Bescheid über die unabdingbare Nachsorge (48 Stunden nach der OP Ernährung ausschließlich über Infusion, Kontrolle von Herzfunktion und Sauerstoffversorgung, 10 Tage langsam aufbauende Diät)?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie das alles beantwortet haben, schauen Sie sich den Weg zur Klinik an, fahren Sie die Strecke notfalls auch mal ab &#8211; so dass Sie die Tierklinik auch in der größten Aufregung sofort und mühelos finden können!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nicht wenige Hunde haben eine Magendrehung nur deshalb nicht überlebt, weil man zuerst zum falschen Tierarzt gefahren ist, der einen dann weiterschickt, weil er entweder keinen Dienst hat oder sich eine derartige Operation nicht zutraut. Dabei vertun Sie wertvolle Zeit, die Sie in dieser Situation einfach nicht haben!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die verhängnisvollsten Fehlinformationen sind: </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">1. Magendrehung kann nur bei vollem Magen passieren &#8211; falsch! Auch ein (fast) leerer Magen kann aufgasen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">2. Der Magen verdreht sich nur, wenn der Hund nach dem Fressen rumspringt &#8211; falsch! Oft gast der Magen auf und verdreht sich erst dann, weil er im Abdomen mehr Platz braucht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">3. Nur ganz große Hunde können eine Magendrehung haben &#8211; falsch! Es betrifft oft auch mittelgroße, vor allem tiefbrüstige Hunde (z.B. Deutsch Kurzhaar). </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">4. Langes Einweichen des Futters verhindert Magendrehung &#8211; ganz falsch! Auf lange eingeweichtem Futter können sich Bakterien bilden, die dann zur Gasbildung im Magen führen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">5. Magendrehung erkennt man am stark aufgetriebenen Leib &#8211; falsch! Es hat schon Magendrehungen gegeben, bei denen die Aufgasung über längere Zeit kaum erkennbar war.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">6. Nach überstandener Magendrehung-OP ist der Hund wieder völlig hergestellt &#8211; falsch! Ebenso wichtig wie eine gelungene Operation ist die Schonung des Magens und Verdauungstrakts über mindestens 10 Tage. In dieser Zeit braucht der Magen Schonung und langsamen Aufbau. Wenn Ihre Klinik das nicht weiß, gehen Sie sofort woanders hin!!!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auslöser können sein:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">1. Stress</span></p>
<p><span style="color: #000000;">2. Stress</span></p>
<p><span style="color: #000000;">3. Stress (ist wirklich die häufigste Ursache!)</span></p>
<p><span style="color: #000000;">4. Gastritis oder sonstige Irritation des Magens</span></p>
<p><span style="color: #000000;">5. Bewegung nach dem Fressen</span></p>
<p><span style="color: #000000;">6. tief gestellter Futternapf </span></p>
<p><span style="color: #000000;">7. zu große Futtermengen auf einmal</span></p>
<p><span style="color: #000000;">8. schlechtes/verdorbenes/zu lange eingeweichtes Futter bzw. frisches Brot</span></p>
<p><span style="color: #000000;">9. herabgesetzte Magenmotorik </span></p>
<p><span style="color: #000000;">10. Hemmung der Magenentleerung durch Darmträgheit oder z.B. Medikamente </span></p>
<p><span style="color: #000000;">11. stumpfe Verletzung des Bauches</span></p>
<p><span style="color: #000000;">12. Verletzung der Wirbelsäule oder Einklemmung von Nerven</span></p>
<p><span style="color: #000000;">13. chirurgische Eingriffe und Rekonvaleszenz</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Symptome: Unruhe, Hecheln, Speicheln, Würgen, erfolgloser Versuch zu Erbrechen, Aufblähung, Atemnot, Herzrasen, schwacher Puls, blasse Schleimhäute</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Symptome und Verlauf sind aber oft untypisch, u.U. sind also nur einzelne der Symptome feststellbar! Eine Magendrehung hier im Tierheim z. B. äußerte sich nur über zweimaliges Würgen und Durchstrecken des Leibes, die Aufgasung war kaum bemerkbar, der Bauch war auch nicht trommelhart!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Tod tritt ein durch Kreislaufzusammenbruch (der Magen drückt auf Zwerchfell, Lunge und die Bauchvene, wodurch auch die Organe nicht mehr versorgt werden). Der Hund kann aber auch noch nach erfolgreicher Operation sterben, z.B. wenn der Kreislauf nicht mehr mitmacht oder das Gewebe des Magens wegen zu langer Mangeldurchblutung abgestorben ist oder sich die Magenschleimhaut abgelöst hat.</span></p>
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		<title>Regenbogen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿ Im Jahr 1985 im April oder August wurde Kater Elvis geboren, er lebte acht Jahre bei seiner Besitzerin, bis sich sein Leben zu verändern begann. Es kamen oft Besucher ins Haus und gingen wieder, einer blieb und…. … die &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=316">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿</p>
<p>Im Jahr 1985 im April oder August wurde Kater Elvis geboren, er lebte acht Jahre bei seiner Besitzerin, bis sich sein Leben zu verändern begann. Es kamen oft Besucher ins Haus und gingen wieder, einer blieb und….</p>
<p>… <strong>die Kinder kamen zur Welt, Elvis wurde lästig. Er wurde in ein Tierheim abgeschoben- die Trauer darüber machte ihn krank</strong></p>
<p>Eine mitleidige Helferin dieses Tierheimes nahm Elvis und brachte ihn in unser Tierhaus. Das war vor zwölf Jahren an einem Samstag im April, den 06.04.1996 nachmittags, eine Woche vor Ostern.</p>
<p>Er war nur noch Haut und Knochen, sein Rufen hörte man im ganzen Tierhaus. Das hat ihm wohl auch zu seinem Namen verholfen. Anfassen oder Halten war nicht, er schlich langsam zu den Hundenäpfen und begann zaghaft zu fressen, ich habe das zugelassen, denn Hundefutter ist nicht so eiweiß- und fetthaltig wie Katzenfutter. Ich hoffte er würde es vertragen, da er, wie ich gesagt bekam, schon über eine Woche nichts gefressen hatte. Natürlich hat er alles erbrochen, aber er hatte etwas Nahrung zu sich genommen, ein Anfang. Jetzt bekam er Schonkost und sein Allgemeinzustand stabilisierte sich nach einigen Tagen Behandlung mit homöopathischen Mitteln.</p>
<p><strong>Es ging ihm gut bis Februar 2008,</strong></p>
<p>da fing er an mit der Pfote wie mit einem Löffel zu fressen und es wurde immer weniger. Er kam zu unserer Tierärztin nach Annweiler, es waren seine Zähne, dass Zahnfleisch, die Augen, die mit einem Polyp verstopfte Nase und die Ohren nachzusehen und zu behandeln. Sehr viel auf einmal, aber es musste so sein, da er sich ohne Narkose so gut wie nicht anfassen ließ.</p>
<p>Er bekam seine Ohren gereinigt, seine Zähne saniert und am Gaumen eine Geschwulst entfernt, der Nasenpolyp konnte nicht operiert werden, um diesen musste sich ein Spezialist kümmern.</p>
<p>Nun stellte sich die Frage: wo gehen wir jetzt mit Elvis hin? Ich suchte und fand eine Tierärztin in Mainz, diese empfahl mir die Tierklinik Hofheim in Hessen, da ist Dr. K. ein Spezialist für diese Krankheiten.</p>
<p>Auf meine eMail bekam ich gleich am Freitag, den 14. März 2008 einen Untersuchungstermin.</p>
<p>Bei Elvis wurde eine CT-Untersuchung gemacht. Er bekam die Geschwulst und das eitrige Sekret, dass seine Nase verstopfte, herausgeholt. Er frisst wieder gut, schnurrt und fühlt sich wohl.</p>
<p>Das Laborergebnis steht noch aus. Wie geht es jetzt mit Elvis weiter? Wie immer es auch kommt, ich werde ihn mit der unendlichen Energie, über die wir alle verfügen, mit Farb und Edelsteintherapie, mit Homöopathie, Naturheilkunde und einem guten Tierarzt zurück ins Leben oder auf seinem Weg über den Regebogen begleiten&#8230; und ich begleite ihn bis er um 4°° Uhr in der Frühe des 09. April 2009 in seinem 25. Lebensjahr über die Regenbogenbrücke ins ewige Licht ging.</p>
<p>Er wird uns allen im Tierhaus fehlen, kann doch keiner so schön und laut singen wie er.</p>
<p><strong>Die Farbe ROT ist der Anfang des Regenbogens </strong></p>
<p><strong>der die Erde mit dem Himmel verbindet.</strong></p>
<p>Bei ROT liegt die Entscheidung, jetzt geht der Weg zurück ins Leben oder die Krankheit ist schon soweit fortgeschritten, dass die Farbe ROT weiter in die Farben GELB, GRÜN und BLAU fließt um am Ende des Regenbogens mit der Farbe VIOLET abzuschließen.</p>
<p><strong>Wer auch immer sein Tier beim Sterben begleitet </strong>wird erfahren, dass es seinen Instinkten folgt und man es gewähren lassen muss, da nur so der Kreislauf des Lebens wieder neu beginnen kann.</p>
<p>Das Tier hört auf zu fressen und sucht sich einen ruhigen Platz um von da aus über die Regenbogenbrücke zu gehen oder durch das Fasten wieder gesund zu werden. Wir suchen verzweifelt nach unserem Tier um ihm von einem guten Tierarzt oder Tierheilpraktiker helfen zu lassen. Wir geben ihm Rotlichtbestrahlung, bei Rot liegt die Entscheidung.</p>
<p>Manchmal können wir unser Tier nicht gleich finden und entdecken es zu spät, wenn es nach Atzeton riecht, wird der Stoffwechsel bald versagen, wir können jetzt nur noch mit sanften Mitteln Helfen und Lindern, wir lassen es von gelbem Licht bestrahlen, die Sterbephase hat begonnen.</p>
<p>Nun flackert das Leben nochmals auf, für einige Minuten manchmal auch für Stunden (das ist die Phase in der sehr viele Sterbebegleiter versagen, sie wollen es nicht mitansehen), wir bestrahlen jetzt mit grünemLicht.</p>
<p>Nun kommt die Phase in der der Körper in einen Schockzustand fällt und Schmerzunempfindlich wird, wir arbeiten mit blauem Licht.</p>
<p>Bald wird unser Tier langsamer und immer langsamer atmen, die Körpertemperatur sinkt und wir tauchen unserem Tier in violettes Licht , längere Zeit, auch wenn es den Regenbogen schon überschritten hat, wir spüren seine Dankbarkeit, dass es so gewaltfrei sterben durfte und wir fühlen noch seine Nähe, obwohl der Körper schon verlassen ist.</p>
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		<title>Mensch &#8211; Tier &#8211; Natur</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mensch-Tier-Beziehung und ihre Bedeutung für die Legitimierung der Tier- und Menschenausbeutung von Jeff V Mannes, Dienstag, 17. Mai 2011 um 18:11 Folgender Text ist eine vereinfachte, verkürzte und leicht veränderte Version des Textes ‚Das Fremde und das Eigene. Gesellschaftspolitische &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=313">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mensch-Tier-Beziehung und ihre Bedeutung für die Legitimierung der Tier- und Menschenausbeutung</strong></p>
<p>von <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000425339271">Jeff V Mannes</a>, Dienstag, 17. Mai 2011 um 18:11</p>
<p><em><em>Folgender Text ist eine vereinfachte, verkürzte und leicht veränderte Version des Textes ‚Das Fremde und das Eigene. Gesellschaftspolitische Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung.’ Der Sozialwissenschaftlerin Birgit Mütherich, erschienen im Harald-Fischer-Verlag (Erlangen) im Jahr 2003 in ‚Tiere beschreiben’ (Hrsg.: Andreas Brenner).</em></em></p>
<p>Wer Tierausbeutung oder Menschendiskriminierung überwinden möchte, muss verstehen wie sie entstanden sind, welche Bedeutung sie in der Geschichte der westlichen Entwicklung einnehmen und wie sie sich heute noch zeigen. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei das dualistische Denken (d.h. der Glaube an die Existenz zweier Gegensätze) von Natur und Kultur. Die sozialhistorische, jahrtausendlange Entwicklung unserer Gesellschaft durchzieht eine andauernde Grenzziehung zwischen eben jenen anscheinenden Gegensätzen „Natur“ und „Kultur“. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass der Begriff der Natur als bildliche Metapher dient, um das Eigene vom Fremden abzugrenzen. Sie wird in der fortgeschrittenen, modernen Zeit sogar zur Antithese von Zivilisation und Fortschritt, zum Symbol des Vorangegangenen und Überholten. Die Natur wird nur noch als Objekt(bereich) betrachtet, das der Kontrolle unterworfen werden muss. „Die Gegenüberstellung von Natur und Gesellschaft ist eine Konstruktion des 19. Jahrhunderts, die dem Doppelzweck diente, die Natur zu beherrschen <em><em>und</em></em> zu ignorieren.“ (Beck 1986, S.9) Die Wurzeln des Natur-Gesellschaft-Dualismus und der Naturbeherrschung liegen jedoch weiter zurück und bilden die Grundlage zur Legitimation der Ausbeutung von Menschen und Tieren. Zentrales Symbol ist dabei das Tier, dem im Rahmen dieses tiefenkulturell verankerten Dualismus eine untergeordnete Rolle zugewiesen wird.</p>
<p>(Tiefenkulturell bedeutet dabei, dass dies eng im kollektiven Denken der Gesellschaft verwurzelt ist. Dabei ist dieses Denken selten den einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft tatsächlich bewusst. Vielmehr wachsen wir von Geburt an in diesem Kontext auf und sind uns dieser Wirkung in unserer persönlichen  Auffassung, in unseren individuellen Meinungen und Ansichten gar nicht bewusst. Wenn wir eine öffentliche Toilette benutzen möchten, betreten wir als Frau automatisch den Raum, der mit dem klassischen schwarzen Männchen mit Rock gekennzeichnet ist und als Mann den Raum mit jenem Zeichen ohne Rock. Wir denken nicht lange darüber nach, ob Männer jetzt Röcke tragen oder Frauen auch Hosen, sondern handeln ‚instinktiv’. Die beiden Zeichen finden ihre Bedeutung im kollektiven Denken in der Gesellschaft, das uns weitgehend unbewusst ist, aber dennoch eine sehr starke Wirkung auf unser Denken und Handeln hat. Es liegt nicht in der persönlichen, bewussten, interpretations-basierten Denkweise des Einzelnen. Zugegeben, es ist ein einfaches Beispiel und reicht nicht an den komplizierten tiefenkulturell verankerten Natur-Kultur-Dualismus heran. Es soll aber verdeutlichen, dass das Erkennen dieses Dualismus von uns fordert, dass wir Abstand nehmen von unseren persönlichen Erfahrungen und Meinungen, die alle in diese Gesellschaft eingebettet sind und von dieser sehr beeinflusst werden. Wenn man dies unsinnig findet, so kann dies daran liegen, dass man sich der mächtigen Wirkung der über Jahrtausende hinweg entwickelten, gesellschaftlichen Denkstrukturen auf unser persönliches Denken und dass dies uns weitgehend unbemerkt erscheint, nicht bewusst ist. Wie wir über die Welt denken wird maßgeblich von der Gesellschaft, in der wir aufwachsen, bestimmt, und weniger von unserer persönlichen Überzeugung. Wenn eine ganze Gesellschaft der Vorstellung unterliegt, Gott hätte die Gestalt eines Menschen, präziser eines weißen Mannes, hängt das weniger damit zusammen, dass jedes einzelne Individuum Gott gesehen hätte oder nach langer reiflicher Überlegung zu diesem Schluss gekommen sei oder dies von den Eltern oder von der Kirche <em><em>bewusst</em></em> so vermittelt wurde, als vielmehr damit, dass diese Vorstellung ein in der Gesellschaft weit verbreitetes Gedankenkonstrukt ist, in das jeder einzelne Menschen in unserer Gesellschaft hineingeboren wird und deswegen auch von jeder und jedem so übernommen wird. Und ähnlich verhält es sich mit diesem Dualismus. Unsere Vorstellungen darüber sind nicht unsere eigenen, sondern die von der Gesellschaft über Generationen hinweg wiedergegebenen. Sie sind uns nicht bewusst. Bevor man also über folgende Ausführungen urteilt, und ob man persönlich wirklich diese Auffassung hat, sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Gesellschaft mehr über das eigene Denken herrscht als man vielleicht glauben mag, vor allem wenn es sich um Denkweisen handelt, die, wie in diesem Fall, so tief in der Kultur verankert sind, dass sie in keiner Weise mehr ins Bewusstsein vordringen und nur noch im Unbewussten, dafür aber um so mächtiger, ihre Wirkung entfalten.)</p>
<p>Es wird bis heute nicht in Frage gestellt, dass das Tier dem Menschen untergeordnet sei &#8211; trotz der Erkenntnisse der modernen Evolutionsbiologie sowie entsprechender verhaltens- und kommunikationswissenschaftlicher Ergebnisse über tierliche Kognitionsleistungen und Sozialkompetenzen. Das Tier wird dargestellt als bewusstloser Naturprozess und damit als Kontrast zum ‚Kulturwesen Mensch’. Somit erfolgt seine Unterwerfung, Versachlichung und industrielle Massenausbeutung. Als Symbol der Antithese der menschlichen Zivilisation und des Fremden dient das Tier somit auch als Folie für die Legitimation menschenbezogener ‚natürlicher’ Hierarchien, Ausbeutungs- und Gewaltstrukturen, die in der Mensch-Tier-Beziehung eingeübt und schließlich in der Mensch-Mensch-Beziehung reproduziert werden.</p>
<p><strong><strong>Das Tier als Fremder</strong></strong></p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/1.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/1.jpg" alt="" width="180" height="150" /></a></p>
<p>Auch wenn wir dies nicht in jeder Situation verallgemeinern können, so besteht doch die Tendenz, dass wir Fremdheit eher als Gegenbild ansehen. Es wird unbewusst von uns meist  zum ‚ganz Anderen’ erklärt. Die Psychologie hat gezeigt, dass wir damit die Abwertung des Fremden und somit auch die Aufwertung des Eigenen anstreben.  Dieses Prinzip der Höher- und Minderwertigkeit ist in der Soziologie als Eigengruppe-Fremdgruppe-Prinzip bekannt. Dies geht sogar soweit, dass die gleichen Phänomene in der Eigengruppe als tugendhaft und in der Fremdgruppe als Laster bezeichnet werden. Ein reicher Christ in Nazi-Deutschland galt als zielstrebig und fleißig, ein reicher Jude hingegen als geldgierig und geizig.</p>
<p>Neben der Selbstaufwertung resultiert hieraus noch ein weiterer psychischer Gewinn: Die Verschiebung uneingestandener, unbewusster oder als negativ empfundener eigener Anteile nach außen (z.B. Schwäche, Angst oder Defizite äußerlicher Art). Dieser Vorgang, bei dem das Fremde zum Ziel gehaßter oder verdrängter Eigenanteile wird, spielt im Mensch-Tier-Verhältnis eine zentrale Rolle, vor allem da der Mensch sich im Tier immer auch selbst wiedererkennt, gleichzeitig aber bemüht ist, sich aufgrund gesellschaftlicher Tabuisierungen von seinen eigenen naturhaften Anteilen (z.B. im Bereich von Sexualität, Schmerz, Krankheit, Tod) zu distanzieren. Im Licht dieser Überlegungen erscheint ersichtlich, wieso eben diese natürlichen Vorgänge wie Sexualität, Krankheit, Alter und Tod noch heute als Tabu gelten. Man spricht nicht über seine eigene Sexualität, kranke Menschen werden versteckt und Bestatter sind in der Vorstellung der Menschen oftmals seltsame Personen.</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/11.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/11.jpg" alt="" width="180" height="227" /></a></p>
<p>Diese dualistische Welteinteilung Eigengruppe-Fremdgruppe, Klutur-Natur, Mensch-Tier bietet ein zivilisatorisches Erziehungsprogramm in dem jede und jeder von uns ohne Ausnahme aufwächst und somit von allen im persönlichen, unbewussten Denken übernommen wird. Weiterhin bietet es die Legitimation für alle Formen der Naturbeherrschung – über die Tiere bis hin zum Menschen.</p>
<p>Was hieraus resultiert ist eine höchst widersprüchliche Vorstellung: Einerseits sind Tiere, wissenschaftlich gesehen, sämtliche Lebewesen (inklusive Menschen) die nicht zu den Pflanzen, Einzellern, Pilzen oder Protisten gehören, ihre Energie nicht durch Photosynthese gewinnen, Sauerstoff zur Atmung benötigen und andere tierische und/oder pflanzliche Organismen zur Energiegewinnung benötigen. Andererseits sind Menschen in der gesellschaftlichen Vorstellung das Gegenteil von Tieren. Wenn wir von Tieren sprechen, meinen wir nicht den wissenschaftlichen Begriff, sondern das gesellschaftliche Bild, das eben den Menschen aus der wissenschaftlichen Kategorie ausschließt. Diese Vorstellung des Tieres ist also eine Metapher, ein kulturelles Konstrukt, da es dies in Wirklichkeit gar nicht so gibt. Es gibt nicht ‚das Tier’ und ‚den Menschen’.</p>
<p>Ein weiteres Problem im Tierbegriff besteht, wie der Soziologie Heinz Meyer (vgl. Meyer 1975, S.13) betont, in seinem „polemischen Unterton“. ‚Das Tier’ wird im Vergleich zu ‚der Mensch’ zum Träger des Negativen, des ‚Tierischen’, d.h. des Dumpfen, Triebhaften, Rohen und Grausamen. Dass ‚das Tier’ in der Alltagskommunikation als stärkste Metapher für das moralisch Verwerfliche, Schmutzige oder Abartige dient, zeigt das Repertoire an tierbezogenen Schimpfwörtern, wie „Blöder Ochse!“, „Dumme Kuh!“, „Du Hund!“ oder „Du dreckiges Schwein!“. Nicht nur im Boulevardjournalismus gelingt das Hervorheben moralischer Empörung am besten über den Tiervergleich: „Sie behandelten sie wie Tiere.“, „Das ist kein Mensch, das ist ein Tier.“, „Man behandelt sie wie Vieh.“, „Er wurde abgestochen wie ein Schwein.“, „Sie wurden erschlagen wie Hunde.“ Die Empörung über die Behandlung wird hier <em><em>durch den bloßen Tiervergleich</em></em> ausgelöst (was zeigt, wie mächtig diese tiefenkulturell verankerten Denkschemata sind), während die gewalttätige Behandlung der Tiere nur die Kontrastfolie des Normalfalls bildet. Den meisten Menschen fällt hier nicht einmal auf, dass dieselbe Handlung im Fall des Menschen Entsetzen und Schock auslöst, im Fall der Tiere jedoch als Normalfall angesehen wird, das keiner Kritik bedarf. Dies beruht auf der Trennung zwischen ‚Mensch’ und ‚Tier’ und dem Prinzip der Höher- und Minderwertigkeit, der Eigen- und Fremdgruppe.</p>
<p><strong> </strong> </p>
<p><strong><strong>Das Tier als Fremdbild in der Geschichte</strong></strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Das Fremdbild ‚Tier’ bietet die Legitimationsgrundlage für dessen Herabsetzung, Ausbeutung, Misshandlung und milliardenfache Tötung zugunsten des Menschen. In der westlichen Kultur dient die Tiermetapher aber auch als negatives Stück einer dreiteiligen Ordnung, die den Menschen zwischen Gott und Tier positioniert und auf dessen Grundlage Gottesvorstellungen, Menschenbilder, Geschichtsdeutungen sowie unsere kompletten Sozialordnungen gebildet werden.</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/12.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/12.jpg" alt="" width="180" height="239" /></a></p>
<p>&#8216;du und &#8220;das tier&#8221;&#8216;</p>
<p>Denn das Menschen- und Tierbild des Westens ist auch heute noch zutiefst, teilweise unbewusst, durch religiöse Vorstellungen geprägt. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass unsere drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam auf gemeinsame Wurzeln einer von Männern beherrschten Viehzüchterkultur zurückgehen und somit die Vorstellung eines allmächtigen, menschlichen, männlichen Schöpfergottes entwickelten. Diese Vorstellung bietet die Folie der vermeintlichen Auserwähltheit der eigenen Gruppe, der Sonderrolle des gottesebenbildlichen Geschöpfes („Er schuf den Menschen nach seinem Ebenbild“), des (männlichen) Menschen. Zudem vergrößert sie die Kluft zwischen Menschen und anderen Lebewesen, speziell anderen Tieren. Mit dem Aufkeimen der Idee Satans vor allem in der christlichen Religion wurde dem Tier eine weitere Rolle zugesprochen: Das unvernünftige, abgründige und ungehemmte Wesen. Entsprechend dem Bild des Vatergottes und seines menschengestaltigen Sohnes verband sich das Menschliche mit dem Göttlichen, während das Tierbild durch Dämonisierung und Umdeutung zoomorpher Konkurrenzgottheiten (Bsp.: Das goldene Kalb, der Teufel mit Stierhörnern oder Ziegenbeinen oder ganz in Gestalt eines Tieres) mit dem Satanischen gleichgestellt wurde.</p>
<p>In der Antike wird das Tier einerseits aus Nutzungsgründen versachlicht, andererseits steht es als Symbol für Chaos, als Antithese der Ordnung. Die als göttlich betrachteten kulturellen Leitwerte der <em><em>Vernunft</em></em> und der <em><em>Selbstbeherrschung</em></em> sind ebenso wie die Fähigkeit zur Bildung geordneter, hierarchischer Staatswesen nur auf Menschen, und zwar auf bestimmte Menschen, anzuwenden. So verwundert es nicht, dass nach der Auffassung Platons und Aristoteles gemäß der ‚natürlichen Ordnung’ Tiere – wie auch Sklaven und fremde Menschengruppen – dazu bestimmt sind, beherrscht zu werden und anderen zunutze zu sein (vgl. Mütherich 2000, S. 21-65), da deren Seele nicht der intellektiven und unsterblichen Seele der auserwählten Menschen entspricht und andere Defizite, wie mangelnde Religions- und Sprachfähigkeit oder minderwertige Verstandeskraft, das Tier zu einem Wesen machen, das seine Begierden nicht beherrschen und keine Einsicht in die höheren Prinzipien entwickeln kann. Auch die Stoa, eins der wirkungsmächtigsten Philosophien der Antike, die als eine Vorläuferin der Aufklärungsphilosophie gesehen werden kann, vertritt ähnliche Ansichten.</p>
<p>Die Neuzeit verstärkte nochmals die Vorstellung der Vorherrschaft des Geistes über die Materie und der Vernunft über Triebe und Affekte. Die <em><em>doppelte Naturbeherrschung</em></em> (nach Horkheimer und Adorno) beinhaltet einerseits die verinnerlichte Selbstkontrolle über eigene naturhafte (materielle, körperliche und emotionale) Anteile zugunsten von Gemeinschaft und Staat (Unterdrückung der inneren Natur) und andererseits die Fremdkontrolle, die Beherrschung des äußeren Natur, insbesondere in Gestalt der Tiere, aber auch in der Eroberung neuer Territorien und der massiven Umgestaltung der Umwelt. Die religiösen Dualismen ‚Gott – Satan’, ‚Gut – Böse’ und ‚Seele – Körper’ treten ein wenig in den Hintergrund, bleiben aber zusammen mit den antiken Dualismen ‚Geist – Materie’ und ,Kultur – Natur’ höchst wirkungsmächtig. Hinzu kommen die neuzeitlichen Dualismen ‚Vernunft – Trieb’, ‚Moral – Instinkt’ und ‚Mensch – Tier’ und ergeben zwei erweiterbare antithetische Gleichungsketten, die bis heute einen hohen Einfluss auf unsere Gesellschaft, Politik und unser (unbewusstes) Denken haben:</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/13.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/13.jpg" alt="" width="477" height="41" /></a><a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/14.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/14.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a> </p>
<p>Neben Francis Bacon (1561-1626, „dissecare naturam“ – „Zerschneidet die Natur“) und Thomas Hobbes (1588-1679, sieht das Eigentum an, sowie die Verwendung und das Recht auf die Vernichtung von Tieren als Naturrecht an) war René Descartes (1596-1650) einer der einflussreichsten Denker der Neuzeit. Mit seiner expliziten Zweiteilung der Welt durch die Entgegensetzung von Geist/Denken (res cogitans) einerseits und Körper/Materie (res extensa) andererseits verstärkt er den tiefenkulturellen Dualismus abermals. Der Mensch sei Bewohner beider Welten, während Tiere aufgrund ihres Vernunftmangels nur Bewohner der materiellen Welt seien. Das Tier wurde von ihm zum seelen- und empfindungslosen Automaten degradiert. Somit schuf er eine Legitimation zur Ausbeutung für das wachsende Feld der Tierexperimente und entlastete all jene, die von der Tiertötung zum Zweck des Fleischverzehrs profitierten.</p>
<p>Man könnte annehmen, die Aufklärungszeit hätte das dualistische Denken aufgelöst. Doch auch wenn hier die Tendenz bestand, ‚Gott’ durch ‚den Menschen’, die Vernunft und den Staat zu ersetzen, blieb das dualistische Schema erhalten und wurde gestärkt und erweitert. Im Rahmen der Säkularisierung wird die Vernunft damit zu einem ‚Wesensmerkmal’ des Staates wie auch des sittlich und rational handelnden Bürgers, d.h. des weißen, wohlhabenden Mannes. Ein wissenschaftlich gestützter Anthropozentrismus (d.h. ein Weltbild, das den Menschen als wichtigstes Merkmal ins Zentrum des Geschehens stellt) macht den Homo sapiens zum Endzweck, d.h. er wird zum einzigen Zweck der Naturentwicklung und –geschichte erklärt. Damit wird ihm, anders als in seiner religiösen Rolle als ‚Krone der Schöpfung’, ein noch stärkerer gottgleicher Status zuteil. Nach dieser Vorstellung findet die gesamte Naturgeschichte, vom Urknall bis zur modernen Zeit, ihren Sinn erst im Aufkommen des Menschen und alle anderen tierlichen Arten werden als überholte evolutionäre Vorformen, und damit als ein von der Natur für menschliche Zwecke zur Verfügung gestelltes Material, herabgestuft.</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/15.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/15.jpg" alt="" width="180" height="227" /></a> </p>
<p>Analog hierzu werden nun auch andere menschliche Kulturen nach ihrer Position im evolutionären Stufenschema bewertet. Aus dem Argument, dass die europäischen Gesellschaften die jüngste, zivilisierteste, technisch potenteste und damit höchste Entwicklungsformen darstellen, wird die Minderwertigkeit der älteren – bereits versklavten – Indiokulturen und afrikanischen Bevölkerungsgruppen abgeleitet. Aufgrund des ‚aufgeklärten’ Inferioritäts-Superioritäts-Postulats besitzt man nun eine ‚moderne’ Legitimation für den wirtschaftlich profitablen Sklavenhandel. Das Eigengruppen-Fremdgruppen-Prinzip mit der Aufwertung der eigenen und die Abwertung der fremden Gruppe, sowie die Mensch-Tier-Differenzbestimmung liefert mit der Tiermetapher eine Basisfolie für frührassistische Argumentationsformen.</p>
<p>Hinzu kommt die Ausrichtung auf <em><em>Utilität</em></em> und <em><em>Produktivität</em></em>. Da nach Ansicht der meisten Denker die Natur sowieso für den Menschen existiert, besteht nicht nur ein Recht, sondern sogar die Pflicht sich diese zu unterwerfen und sie für sich zu nutzen. Vor allem die Tiere gelten als unvernünftige und <em><em>an sich</em></em> wertlose Lebewesen, die erst, als Rohstoff betrachtet, nach einem Verarbeitungsprozess als Produkt oder Handelsware einen Wert erhalten. Dass wir etwas als unangenehm empfinden, das keinen gesellschaftlichen Zweck erfüllt, zeigt sich auch heute noch in der allgemeinen Reaktion der Gesellschaft gegenüber freiwilligen Arbeitslosen.</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/16.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/16.jpg" alt="" width="180" height="254" /></a> </p>
<p>Auch der <em><em>deutsche Idealismus</em></em> (hier besonders Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel), der einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unsere Staats- und Rechtstheorie, unsere Ethik und Anthropologie ausübt, vertritt in der Tierfrage den aufklärerischen Mainstream. Zwar widerspricht Kant (1724-1804) der streng dualistischen Mensch-Tier-Trennung Descartes’, doch besitzt auch bei Kant ‚das Tier’ eher das Bild des Kontrasts zum Menschen auf der Suche nach dessen ‚wahren Bestimmung’. Der Mensch sei das einzige Wesen, das Vernunft, Willensfreiheit und Ich-Identität besäße und grenze sich deswegen eindeutig von den anderen Tieren ab. Der Mensch sei zwar ein Tier, aber ein vernünftiges. Die „Vorstellung des Ich“ erhebe den Menschen „unendlich über alle andere(n) auf Erden lebende(n) Wesen“ (vgl. Kant 1980, S.11). So bildet auch die These, dass der Mensch, der Tierheit enthoben, der „eigentliche Zweck der Natur“ (vgl. Kant 1959, S.54) sei das argumentative Fundament seines kategorischen Imperativs. Interessant, dass der religionskritische Kant aus der ‚Krone der Schöpfung’ schlussendlich einfach den ‚Zweck der Natur’ macht. Aus der Idee, dass Gott das Tier dem Menschen zur Verfügung gestellt hat wird nun die Idee der naturgegebenen Nutzbarkeit der Tiere als Mittel für menschliche Zwecke. Auch in der Philosophie Hegels besitzt die Natur eine untergeordnete Rolle und entwertet ihre Repräsentanten, sei es die Tiere oder als naturhaft beschriebene Menschengruppen und eröffnet so eine moralische Legitimation für die politische und wirtschaftliche Ausbeutung und Diskriminierung dieser.</p>
<p>Auch das 19. Jahrhundert bringt hier keine große Veränderung. So orientiert sich Karl Marx (1818-1883) in der Tierfrage weiterhin an der Aufklärung und an den Ideen Hegels. Der Stellenwert der Tiere wird auch hier als ‚Naturwesen’ an ihrer Verwertbarkeit für den Menschen und ihrem gesellschaftlichen Gebrauchswert ausgerichtet.</p>
<p>Nur sehr wenige Denker der Geschichte distanzierten sich von diesem Mensch-Tier-Dualismus und/oder vom Anthropozentrismus (oder wenigstens teilweise), unter ihnen Michel de Montaigne, Jean-Jacques Rousseau, Voltaire, Paul Henri Thiry d’Holbach, David Hume, Arthur Schopenhauer, Jeremy Bentham und Leonard Nelson. Ihr Einfluss bleibt in dieser Frage jedoch gering im Vergleich zu den anderen Denkern.</p>
<p><strong><strong>Die Funktion der Tiermetapher für die Menschendiskriminierung</strong></strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Fast alle Studien, die sich mit der Analyse des Rassismus und Sexismus sowie anderer Formen der Ein- und Ausschließung von Menschengruppen beschäftigen, beschreiben Mechanismen des Aufbaus eines Feindbildes und der ‚Dehumanisierung’, die einhergeht mit einer ‚Animalisierung’ der betroffenen menschlichen Gruppen und Individuen.</p>
<p>Die Entwicklung der westlichen Zivilisation brach die Idee der politischen und sozialen Einzigartigkeit hervor. Das von Gott ‚auserwählte Volk’ bezog sich zuerst auf die Juden, später dann auf die Christen und findet sich noch heute stark in der amerikanischen Nation (‚God’s own country’) vertreten. Es bildet sich ein Verständnis von Eigen- und Fremdgruppe; der Eigengruppe wurden weitgehend positive Eigenschaften zugesprochen, während der Fremdgruppe die antithetischen (also gegensätzlichen) negativen Eigenschaften zugewiesen wurden. Die Eigenen haben teil am göttlichen Geist, die Anderen folglich nicht, die Eigenen besitzen eine Seele, die Anderen eben nicht, die Eigengruppe ist vernünftig und friedlich, die Fremdgruppe muss folglich unvernünftig und wild bzw. kriegerisch sein. So haben sich im Laufe der Geschichte viele verschiedene Begriffsoppositionen entwickelt, die bei genauerem Hinsehen direkt oder indirekt auf die Natur- oder Tiermetapher zur Diskriminierung  von Menschengruppen zurückgreifen. Hierzu zählen die Dualismen ‚Hellenen – Barbaren’, ‚Christen – Heiden’, ‚“wahre Gläubige“ – Häretiker’, ,Europäer – “Wilde“’, ‚Weiße – Farbige’, ‚Männer – “Weiber“/Frauen’, ‚Heterosexuelle – Homosexuelle’, ‚Gesunde – “Irre“/psychisch Kranke’, oder auch die rassenideologischen Kategorien ‚“Arier“ – Juden’. Diese Gruppen galt es durch eine Zuschreibung der Nähe zur Natur, zum Tier, und damit zum Unvernünftigen, Primitiven und Triebhaften zu unterwerfen und zu ‚kontrollieren’, wie an folgenden Beispielen belegt wird:</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/17.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/17.jpg" alt="" width="180" height="175" /></a> </p>
<p>Charakteristisch für die Argumentation zugunsten der ‚natürlichen Hierarchie’ der Europäer über die ‚Wilden’, bzw. der ‚Weißen’ über die ‚Schwarzen’, also der zivilisierten ‚weißen Rasse’ über die ‚wilde’, ‚tierhafte’ ‚dunkelhäutige Rasse’ sind die Worte des spanischen Philosophen und Gelehrten Ginés de Sepúlveda, eines Befürworters der Versklavung der Indios zur Zeit der spanischen Conquista: „An Klugheit und Scharfsinn, Tugendhaftigkeit und Menschlichkeit sind die Spanier diesen Barbaren so weitaus überlegen wie die Erwachsenen den Kindern und die Männer den Frauen; zwischen ihnen besteht ein ebenso großer Unterschied wie zwischen wilden, grausamen Menschen und solcher von großer Sanftmut, zwischen vollkommen maßlosen und solchen, die maßvoll und enthaltsam sind, und fast möchte man sagen, wie zwischen Affen und Menschen.“ (Zitat nach Todorov 1985, S.185)</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/18.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/18.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a> </p>
<p>Die Raben aus dem Disney-Film &#8220;Dumbo&#8221; als Stereotyp des Afroamerikaners</p>
<p>Daß die Tiermetapher Kern des Kolonialismus war, zeigt auch die Einschätzung des Theologen, Juristen und Humanisten Francisco de Vitora, der im 16. Jahrhundert folgendes über die Indios schrieb: „Obwohl diese Barbaren nicht gänzlich ohne Urteilskraft sind, unterscheiden sie sich doch sehr wenig von den Schwachsinnigen (&#8230;) Es scheint, dass für diese Barbaren dasselbe gilt wie für die Schwachsinnigen, denn sie können sich selbst nicht oder kaum besser regieren als einfältige Idioten. Sie sind nicht einmal besser als das Vieh und wilde Tiere, denn sie nehmen weder feinere noch kaum bessere Nahrung zu sich.“  (Zitat nach Todorov 1985, S.181)</p>
<p>Auch die Abwertung afrikanischer Menschen durch das Bild des ‚tierhaften, ungezügelten „Negers“’ wurde schnell von den Kolonialherren zur Legitimation des europäischen und nordamerikanischen Sklavenhandels genutzt, der zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert ca. 24 Millionen Menschen das Leben kostete.</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/19.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/19.jpg" alt="" width="180" height="234" /></a> </p>
<p>Die Reduktion auf Naturhaftigkeit, Instinkt und fehlende Individualität, die im Falle der Tiere zu deren Versachlichung führt und die Herrschaft über diese ermöglicht, gehört seit ca. 2000 Jahren auch zum Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmuster gegenüber Frauen. Die aus dem Mensch-Tier-Dualismus übernommene Assoziation ‚Mann – Geist/Vernunft’ versus ‚Frau – Körper/Instinkt’ zeigt sich schon in der Formulierung Ludwig Feuerbachs: „Sein ist das Weib, Denken der Mann.“ (Zitat nach Feyl 1984, S.31) Da dem ‚Weib’ – wie den Mitgliedern von Naturvölkern – lange Zeit Leichtfertigkeit, Zügellosigkeit und Triebhaftigkeit unterstellt wurde, wird die Frau, neben dem Tier, Symbol für das Obszöne, das Magische und das Böse, was in der Zeit der Hexenverfolgung Zehntausenden Frauen das Leben kostete. Tiernähe, Schwäche, Passivität, Vernunftmangel und Entwicklungsunfähigkeit bei der Frau fasst 1907 der Arzt und Psychiater Paul J. Möbius zusammen: „Der Instinkt nun macht das Weib tierähnlich, unselbstständig, sicher und heiter (&#8230;) Mit dieser Tierähnlichkeit hängen sehr viele weibliche Eigenschaften zusammen. Zunächst der Mangel eignen Urteils (&#8230;) Wie die Tiere seit undenklichen Zeiten immer dasselbe tun, so würde auch das menschliche Geschlecht, wenn es nur Weiber gäbe, in seinem Urzustand geblieben sein. Aller Fortschritt geht vom Manne aus.“ Sowie: „Wäre das Weib nicht körperlich und geistig schwach, wäre es nicht in der Regel durch die Umstände unschädlich gemacht, so wäre es höchst gefährlich.“ (Möbius 1990, S.34f)</p>
<p>Fügt man diese Überlegungen in die vorhin diskutierte, erweiterbare, antithetische Gleichungskette ein, ergibt sich folgendes Bild:</p>
<p> <a href="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/110.jpg"><img title="1" src="http://www.tierrettungev.de/page/wp-content/uploads/2011/06/110.jpg" alt="" width="477" height="32" /></a></p>
<p>Man kann also schlussfolgern, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Ausgrenzungs- und Unterdrückungsformen, wie dem Rassismus, Sexismus und Speziesismus (also der Unterdrückung von Lebewesen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies) gibt und dass dieser nicht zufälliger Natur ist, sondern auf gemeinsame Wurzeln zurückgreift und sich wechselseitig immer wieder stabilisiert und dynamisiert. Die endgültige Abschaffung der Unterdrückung von Menschen geht folglich Hand in Hand mit der Abschaffung der Ausbeutung der Tiere und mit der Auflösung des gesellschaftlich tief verankerten, dualistischen Denkens, das sich meist nur unbewusst in uns manifestiert und deswegen um so schwieriger zu erkennen ist. Auch setzt es ein Umdenken in Bezug auf unser Verhältnis zu Tieren voraus: Der Veganismus ist eine der logischen und unhintergehbaren Konsequenzen.</p>
<p> <em><em>Jeff Mannes</em></em></p>
<p><em><em>Sprecher Vegan Society Luxembourg</em></em></p>
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		<title>EU-Gesetz</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 17:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Europäisches Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren1 Straßburg/Strasbourg, 13.XI.1987 1Amtliche Übersetzung Deutschlands Präambel Die Mitgliedstaaten des Europarates, die dieses Übereinkommen unterzeichnen, in der Erwägung, daß es das Ziel des Europarates ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen; in der Erkenntnis, &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=311">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Europäisches Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren<sup>1</sup></strong></p>
<p><strong>Straßburg/Strasbourg, 13.XI.1987</strong></p>
<p><strong><sup>1</sup></strong><strong>Amtliche Übersetzung Deutschlands</strong></p>
<p><strong>Präambel</strong></p>
<p>Die Mitgliedstaaten des Europarates, die dieses Übereinkommen unterzeichnen,<br />
in der Erwägung, daß es das Ziel des Europarates ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen;<br />
in der Erkenntnis, daß der Mensch die ethische Verpflichtung hat, alle Lebewesen zu achten, und eingedenk der besonderen Beziehung des Menschen zu den Heimtieren;<br />
in Anbetracht der Bedeutung der Heimtiere wegen ihres Beitrags zur Lebensqualität und ihres daraus folgenden Wertes für die Gesellschaft;<br />
in Anbetracht der Schwierigkeiten, die sich aus der großen Vielfalt der vom Menschen gehaltenen Tiere ergeben;<br />
in Anbetracht der Gefahren, die sich bei einer zu großen Zahl von Heimtieren für Hygiene, Gesundheit und Sicherheit des Menschen und anderer Tiere ergeben;<br />
in der Erwägung, daß die Haltung von Exemplaren wildlebender Tiere als Heimtiere nicht gefördert werden sollte;<br />
im Bewußtsein der unterschiedlichen Bedingungen, die für den Erwerb, die Haltung, die gewerbsmäßige und nicht gewerbsmäßige Zucht sowie für die Weitergabe von Heimtieren und den Handel mit Heimtieren gelten;<br />
in dem Bewußtsein, daß Heimtiere nicht immer unter Bedingungen gehalten werden, die ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördern;<br />
in der Erkenntnis, daß die Einstellung zu Heimtieren sehr unterschiedlich ist, manchmal wegen eines Mangels an Wissen und Bewußtsein;<br />
in der Erwägung, daß eine gemeinsame grundlegende Richtschnur für Einstellung und Umgang, die zu einem verantwortungsvollen Verhalten der Eigentümer von Heimtieren führt, ein nicht nur wünschenswertes, sondern auch realistisches Ziel ist,<br />
sind wie folgt übereingekommen:</p>
<p><strong>Kapitel I – Allgemeine Bestimmungen</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 1 – Begriffsbestimmungen</strong></p>
<ol>
<li>Der Ausdruck Heimtier bezeichnet ein Tier, das der Mensch insbesondere in seinem Haushalt zu seiner eigenen Freude und als Gefährten hält oder das für diesen Zweck bestimmt ist.</li>
<li>Der Ausdruck Handel mit Heimtieren bezeichnet alle in größerem Umfang getätigten, auf Gewinnerzielung gerichteten ordentlichen Handelsgeschäfte, die mit einem Wechsel des Eigentums an Heimtieren verbunden sind.</li>
<li>Der Ausdruck gewerbsmäßige Zucht und Haltung bezeichnet die überwiegend auf Gewinnerzielung gerichtete Zucht oder Haltung in größerem Umfang.</li>
<li>Der Ausdruck Tierheim bezeichnet eine nicht auf Gewinnerzielung gerichtete Einrichtung, in der Heimtiere in größerer Anzahl gehalten werden können. Soweit es die innerstaatlichen Rechtsvorschriften und/oder Verwaltungsmaßnahmen zulassen, kann eine solche Einrichtung auch streunende Tiere aufnehmen.</li>
<li>Der Ausdruck streunendes Tier bezeichnet ein Heimtier, das entweder kein Zuhause hat oder sich außerhalb der Grenzen des Haushalts seines Eigentümers oder Halters aufhält und nicht unter der Kontrolle oder unmittelbaren Aufsicht eines Eigentümers oder Halters befindet.</li>
<li>Der Ausdruck zuständige Behörde bezeichnet die von dem Mitgliedstaat benannte Behörde.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 2 – Geltungsbereich und Durchführung</strong></p>
<ol>
<li>Jede Vertragspartei verpflichtet sich, die erforderlichen Maßnahmen zur Durchführung der Bestimmungen dieses Übereinkommens zu treffen in bezug auf:
<ol>
<li>Heimtiere, die von einer natürlichen oder juristischen Person in einem Haushalt oder in einer Einrichtung für den Handel oder die gewerbsmäßige Zucht und Haltung sowie in Tierheimen gehalten werden;</li>
<li>gegebenenfalls streunende Tiere.</li>
</ol>
</li>
<li>Dieses Übereinkommen läßt die Durchführung anderer Übereinkünfte zum Schutz von Tieren oder zur Erhaltung bedrohter wildlebender Tierarten unberührt.</li>
<li>Dieses Übereinkommen läßt die Befugnis der Vertragsparteien unberührt, strengere Maßnahmen zum Schutz von Heimtieren zu treffen oder die Bestimmungen des Übereinkommens auf Tierkategorien anzuwenden, die in dieser Übereinkunft nicht ausdrücklich aufgeführt sind.</li>
</ol>
<p><strong>Kapitel II – Grundsätze für die Haltung von Heimtieren</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 3 – Grundsätze für das Wohlbefinden der Tiere</strong><strong></strong></p>
<ol>
<li>Niemand darf unnötig einem Heimtier Schmerzen oder Leiden zufügen oder es in Angst versetzen.</li>
<li>Niemand darf ein Heimtier aussetzen.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 4 – Haltung</strong></p>
<ol>
<li>Wer ein Heimtier hält oder sich bereit erklärt hat, es zu betreuen, ist für dessen Gesundheit und Wohlbefinden verantwortlich.</li>
<li>Wer ein Heimtier hält oder betreut, sorgt für Unterkunft, Pflege und Zuwendung, die den ethologischen Bedürfnissen des Tieres entsprechend seiner Art und Rasse Rechnung tragen; insbesondere:
<ol>
<li>gibt er dem Tier genügend geeignetes Futter und Wasser,</li>
<li>sorgt er für angemessene Bewegungsmöglichkeiten für das Tier,</li>
<li>trifft er alle zumutbaren Maßnahmen, um zu verhindern, daß das Tier entweicht.</li>
</ol>
</li>
<li>Ein Tier darf nicht als Heimtier gehalten werden:
<ol>
<li>wenn die Bedingungen des Absatzes 2 nicht erfüllt werden oder</li>
<li>wenn das Tier sich trotz Erfüllung dieser Bedingungen nicht an die Gefangenschaft gewöhnen kann.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 5 – Zucht</strong></p>
<p>Wer ein Heimtier zur Zucht auswählt, ist gehalten, die anatomischen, physiologischen und ethologischen Merkmale zu berücksichtigen, die Gesundheit und Wohlbefinden der Nachkommenschaft oder des weiblichen Elternteils gefährden könnten.</p>
<p><strong>Artikel 6 – Altersgrenze für den Erwerb</strong></p>
<p>Ein Heimtier darf nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Eltern oder anderer Personen, welche die elterliche Gewalt innehaben, an Personen unter 16 Jahren verkauft werden.</p>
<p><strong>Artikel 7 – Abrichtung</strong></p>
<p>Ein Heimtier darf nicht in einer Weise abgerichtet werden, die seine Gesundheit und sein Wohlbefinden beeinträchtigt, insbesondere dadurch, daß es gezwungen wird, seine natürlichen Fähigkeiten oder Kräfte zu überschreiten, oder daß künstliche Hilfsmittel angewendet werden, die Verletzungen oder unnötige Schmerzen, Leiden oder Ängste verursachen.</p>
<p><strong>Artikel 8 – Handel, gewerbsmäßige Zucht und Haltung, Tierheime</strong></p>
<ol>
<li>Wer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens mit Heimtieren handelt oder sie gewerbsmäßig züchtet oder hält oder ein Tierheim betreibt, teilt dies der zuständigen Behörde innerhalb eines von jeder Vertragspartei festzusetzenden angemessenen Zeitraums mit.<br />
Wer die Absicht hat, eine dieser Tätigkeiten aufzunehmen, teilt dies der zuständigen Behörde mit.</li>
<li>Die Mitteilung hat folgende Angaben zu enthalten:
<ol>
<li>die Heimtierarten, die betroffen sind oder betroffen sein werden,</li>
<li>den Namen der verantwortlichen Person und deren Kenntnisse,</li>
<li>eine Beschreibung der Gebäude und Einrichtungen, die benutzt werden oder benutzt werden sollen.</li>
</ol>
</li>
<li>Die obigen Tätigkeiten dürfen nur durchgeführt werden, wenn
<ol>
<li>die verantwortliche Person die für die Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten entweder im Rahmen ihrer Berufsausbildung oder aber durch ausreichende Erfahrung im Umgang mit Heimtieren erworben hat und</li>
<li>die für die Tätigkeit benutzten Gebäude und Einrichtungen die in Artikel 4 aufgeführten Anforderungen erfüllen.</li>
</ol>
</li>
<li>Die zuständige Behörde stellt anhand der Mitteilung nach Absatz 1 fest, ob die in Absatz 3 aufgeführten Auflagen erfüllt sind. Sind diese Auflagen nicht in angemessener Weise erfüllt, so empfiehlt sie Maßnahmen und verbietet, wenn dies für das Wohlbefinden der Tiere notwendig ist, die Aufnahme oder Fortführung der Tätigkeit.</li>
<li>Die zuständige Behörde überwacht in Übereinstimmung mit den innerstaatlichen Rechtsvorschriften, ob die oben genannten Auflagen erfüllt werden.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 9 – Werbung, Unterhaltung, Ausstellungen, Wettkämpfe und ähnliche Veranstaltungen</strong></p>
<ol>
<li>Heimtiere dürfen nicht für Werbungs- oder Unterhaltungszwecke oder für Ausstellungen, Wettkämpfe oder ähnliche Veranstaltungen verwendet werden, es sei denn, daß:
<ol>
<li>der Veranstalter die erforderlichen Voraussetzungen dafür geschaffen hat, daß die Heimtiere in Übereinstimmung mit den Erfordernissen des Artikels 4 Absatz 2 behandelt werden, und</li>
<li>Gesundheit und Wohlbefinden der Heimtiere nicht gefährdet werden.</li>
</ol>
</li>
<li>Heimtieren dürfen keine Mittel verabreicht werden, sie dürfen keinen Behandlungen unterzogen werden, und es dürfen keine Verfahren auf sie angewendet werden, die darauf abzielen, ihr natürliches Leistungsniveau zu steigern oder herabzusetzen:
<ol>
<li>bei Wettkämpfen oder</li>
<li>zu jeder anderen Zeit, wenn dadurch Gesundheit und Wohlbefinden des betreffenden Tieres gefährdet würden.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 10 – Chirurgische Eingriffe</strong></p>
<ol>
<li>Chirurgische Eingriffe zur Veränderung der äußeren Erscheinung eines Heimtiers oder zu anderen nicht der Heilung dienenden Zwecken sind verboten, insbesondere:
<ol>
<li>das Kupieren des Schwanzes,</li>
<li>das Kupieren der Ohren,</li>
<li>das Durchtrennen der Stimmbänder,</li>
<li>das Entfernen der Krallen und Zähne.</li>
</ol>
</li>
<li>Ausnahmen von diesen Verboten sind nur gestattet:
<ol>
<li>wenn ein Tierarzt nicht der Heilung dienende Verfahren entweder aus veterinärmedizinischen Gründen oder zum Wohl eines bestimmten Tieres für notwendig hält,</li>
<li>zur Verhütung der Fortpflanzung.</li>
</ol>
</li>
<li> 
<ol>
<li>Eingriffe, bei denen das Tier erhebliche Schmerzen erleiden wird oder erleiden könnte, dürfen nur unter Betäubung von einem Tierarzt oder unter seiner Aufsicht vorgenommen werden.</li>
<li>Eingriffe, bei denen keine Betäubung erforderlich ist, können von einer Person vorgenommen werden, die nach den innerstaatlichen Rechtsvorschriften sachkundig ist.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 11 – Töten</strong></p>
<ol>
<li>Nur ein Tierarzt oder eine andere sachkundige Person darf ein Heimtier töten, außer in einem Notfall, wenn ein Tier von seinen Leiden erlöst werden muß und die Hilfe eines Tierarztes oder einer anderen sachkundigen Person nicht umgehend erlangt werden kann, oder in einem anderen in den innerstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen Notfall. Das Töten muß mit einem in Anbetracht der Umstände möglichst geringen Maß an physischen und psychischen Leiden erfolgen. Die gewählte Methode muß außer in einem Notfall:
<ol>
<li>entweder zu sofortiger Bewußtlosigkeit und zum Tod führen oder</li>
<li>mit einer tiefen allgemeinen Betäubung beginnen, gefolgt von einer Maßnahme, die sicher zum Tod führt.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Die für das Töten verantwortliche Person muß sich vergewissern, daß das Tier tot ist, bevor der Tierkörper beseitigt wird.</p>
<ol>
<li>Folgende Tötungsmethoden sind zu verbieten:
<ol>
<li>Ertränken und andere Methoden des Erstickens, wenn sie nicht die in Absatz 1 Buchstabe b geforderte Wirkung haben;</li>
<li>die Verwendung von Gift oder Medikamenten, bei denen Dosierung und Anwendung im Hinblick auf die in Absatz 1 genannte Wirkung nicht kontrollierbar sind;</li>
<li>das Töten durch elektrischen Strom, es sei denn, daß vorher eine sofortige Bewußtlosigkeit herbeigeführt wird.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Kapitel III – Zusätzliche Maßnahmen für streunende Tiere</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 12 – Verringerung der Anzahl streunender Tiere</strong></p>
<p>Ist eine Vertragspartei der Ansicht, daß die Anzahl streunender Tiere ein Problem darstellt, so trifft sie die Gesetzgebungs- und/oder Verwaltungsmaßnahmen, die notwendig sind, um diese Anzahl durch Methoden zu verringern, die keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Ängste verursachen.</p>
<ol>
<li> 
<ol>
<li>Solche Maßnahmen müssen folgende Anforderungen einschließen:
<ol>
<li>Müssen solche Tiere gefangen werden, so hat dies mit einem in Anbetracht der Natur des Tieres möglichst geringen Maß an physischen und psychischen Leiden zu geschehen;</li>
<li>sowohl die Haltung als auch das Töten gefangener Tiere hat in Übereinstimmung mit den in diesem Übereinkommen niedergelegten Grundsätzen zu geschehen.</li>
</ol>
</li>
<li>Die Vertragsparteien verpflichten sich, folgendes zu erwägen:
<ol>
<li>eine dauerhafte Kennzeichnung von Hunden und Katzen mit geeigneten Mitteln, die nur geringe oder vorübergehende Schmerzen, Leiden oder Ängste verursachen, z. B. durch Tätowieren und Registrieren der Nummer zusammen mit Namen und Anschrift des Eigentümers;</li>
<li>Verringerung des Ausmaßes der ungeplanten Fortpflanzung von Hunden und Katzen durch Förderung der Unfruchtbarmachung;</li>
<li>Ermutigung des Finders eines streunenden Hundes oder einer streunenden Katze, seinen Fund bei der zuständigen Behörde zu melden.</li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 13 – Ausnahmen für das Fangen, Halten und Töten</strong></p>
<p>Ausnahmen von den in diesem Übereinkommen niedergelegten Grundsätzen für das Fangen, Halten und Töten streunender Tiere können nur gemacht werden, wenn sie im Rahmen staatlicher Programme zur Bekämpfung von Krankheiten unvermeidbar sind.</p>
<p><strong>Kapitel IV – Information und Erziehung</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel</strong><strong> </strong><strong>14 – Informations- und Erziehungsprogramme</strong><strong></strong></p>
<p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, die Erarbeitung von Informations- und Erziehungsprogrammen anzuregen, um bei Organisationen und Einzelpersonen, die mit der Haltung, Zucht, Abrichtung und Betreuung von Heimtieren sowie dem Handel damit befaßt sind, das Bewußtsein für die Bestimmungen und Grundsätze dieses Übereinkommens und die Kenntnis dieser Bestimmungen und Grundsätze zu fördern. In diesen Programmen ist insbesondere auf folgende Punkte hinzuweisen:</p>
<ol>
<li> 
<ol>
<li>die Notwendigkeit, die Abrichtung von Heimtieren für gewerbliche Zwecke oder Wettkämpfe von Personen mit angemessenen Kenntnissen und Fähigkeiten durchführen zu lassen;</li>
<li>die Notwendigkeit, davon abzuraten:
<ol>
<li>Heimtiere ohne ausdrückliche Zustimmung der Eltern oder anderer Personen, welche die elterliche Gewalt innehaben, an Personen unter 16 Jahren zu verschenken,</li>
<li>Heimtiere als Preise, Gewinne oder Prämien auszusetzen,</li>
<li>Heimtiere sich ungeplant fortpflanzen zu lassen;</li>
</ol>
</li>
<li>die möglichen nachteiligen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden wildlebender Tiere, wenn diese als Heimtiere erworben oder eingeführt werden;</li>
<li>die Gefahren eines verantwortungslosen Erwerbs von Heimtieren, der zu einer Erhöhung der Anzahl unerwünschter und ausgesetzter Tiere führt.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Kapitel V – Multilaterale Konsultationen</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 15 – Multilaterale Konsultationen</strong></p>
<ol>
<li>Die Vertragsparteien halten innerhalb von fünf Jahren nach Inkrafttreten des Übereinkommens und danach alle fünf Jahre sowie jederzeit auf Antrag der Mehrheit der Vertreter der Vertragsparteien multilaterale Konsultationen im Rahmen des Europarates ab mit dem Ziel, die Anwendung des Übereinkommens sowie die Zweckmäßigkeit einer Revision des Übereinkommens oder einer Erweiterung einzelner Bestimmungen desselben zu prüfen. Diese Konsultationen finden auf Sitzungen statt, die vom Generalsekretär des Europarates anberaumt werden.</li>
<li>Jede Vertragspartei hat das Recht, einen Vertreter zur Teilnahme an diesen Konsultationen zu benennen. Jeder Mitgliedstaat des Europarates, der nicht Vertragspartei des Übereinkommens ist, hat das Recht, sich bei diesen Konsultationen durch einen Beobachter vertreten zu lassen.</li>
<li>Nach jeder Konsultation legen die Vertragsparteien dem Ministerkomitee des Europarates einen Bericht über die Konsultationen sowie über die Wirkungsweise des Übereinkommens vor, der, falls sie dies für notwendig halten, auch Vorschläge zur Änderung der Artikel 15 bis 23 des Übereinkommens enthält.</li>
<li>Vorbehaltlich dieses Übereinkommens geben sich die Vertragsparteien für die Konsultationen eine Geschäftsordnung.</li>
</ol>
<p><strong>Kapitel VI – Änderungen</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 16 – Änderungen</strong></p>
<ol>
<li>Jede von einer Vertragspartei oder vom Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung der Artikel 1 bis 14 wird dem Generalsekretär des Europarates übermittelt und von ihm an die Mitgliedstaaten des Europarates, an jede Vertragspartei und an jeden nach Artikel 19 zum Beitritt zu dem Übereinkommen eingeladenen Staat weitergeleitet.</li>
<li>Jede nach Absatz 1 vorgeschlagene Änderung wird frühestens zwei Monate nach dem Tag, an dem sie vom Generalsekretär weitergeleitet wurde, im Rahmen einer multilateralen Konsultation geprüft, auf der sie von einer Zweidrittelmehrheit der Vertragsparteien angenommen werden kann. Der angenommene Wortlaut wird den Vertragsparteien zugeleitet.</li>
<li>Eine Änderung tritt zwölf Monate nach ihrer Annahme im Rahmen einer multilateralen Konsultation in Kraft, sofern nicht eine der Vertragsparteien Einwände notifiziert hat.</li>
</ol>
<p><strong>Kapitel VII – Schlußbestimmungen</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Artikel 17 – Unterzeichnung, Ratifikation, Annahme, Genehmigung</strong></p>
<p>Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten des Europarates zur Unterzeichnung auf. Es bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarates hinterlegt.</p>
<p><strong>Artikel 18 – Inkrafttreten</strong></p>
<ol>
<li>Dieses Übereinkommen tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach dem Tag folgt, an dem vier Mitgliedstaaten des Europarates nach Artikel 17 ihre Zustimmung ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.</li>
<li>Für jeden Mitgliedstaat, der später seine Zustimmung ausdrückt, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde folgt.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 19 – Beitritt von Nichtmitgliedstaaten</strong></p>
<ol>
<li>Nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann das Ministerkomitee des Europarates durch einen mit der in Artikel 20 Buchstabe d der Satzung des Europarates vorgesehenen Mehrheit und mit einhelliger Zustimmung der Vertreter der Vertragsstaaten, die Anspruch auf einen Sitz im Ministerkomitee haben, gefaßten Beschluß jeden Nichtmitgliedstaat des Europarates einladen, dem Übereinkommen beizutreten.</li>
<li>Für jeden beitretenden Staat tritt das Übereinkommen am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Hinterlegung der Beitrittsurkunde beim Generalsekretär des Europarates folgt.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 20 – Geltungsbereichsklausel</strong></p>
<ol>
<li>Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einzelne oder mehrere Hoheitsgebiete bezeichnen, auf die dieses Übereinkommen Anwendung findet.</li>
<li>Jede Vertragspartei kann jederzeit danach durch eine an den Generalsekretär des Europarates gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf jedes weitere in der Erklärung bezeichnete Hoheitsgebiet erstrecken. Das Übereinkommen tritt für dieses Hoheitsgebiet am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Erklärung beim Generalsekretär folgt.</li>
<li>Jede nach den Absätzen 1 und 2 abgegebene Erklärung kann in bezug auf jedes darin bezeichnete Hoheitsgebiet durch eine an den Generalsekretär gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Rücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 21 –</strong><strong> </strong><strong>Vorbehalte</strong><strong></strong></p>
<ol>
<li>Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde erklären, daß er von einem oder mehreren Vorbehalten zu Artikel 6 und zu Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe a Gebrauch macht. Weitere Vorbehalte sind nicht zulässig.</li>
<li>Jede Vertragspartei, die einen Vorbehalt nach Absatz 1 angebracht hat, kann ihn durch eine an den Generalsekretär des Europarates gerichtete Notifikation ganz oder teilweise zurücknehmen. Die Rücknahme wird mit dem Eingang der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.</li>
<li>Eine Vertragspartei, die einen Vorbehalt zu einer Bestimmung dieses Übereinkommens angebracht hat, kann nicht verlangen, daß eine andere Vertragspartei diese Bestimmung anwendet; sie kann jedoch, wenn es sich um einen Teilvorbehalt oder einen bedingten Vorbehalt handelt, die Anwendung der betreffenden Bestimmung insoweit verlangen, als sie selbst sie angenommen hat.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 22 – Kündigung</strong></p>
<ol>
<li>Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär des Europarates gerichtete Notifikation kündigen.</li>
<li>Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.</li>
</ol>
<p><strong>Artikel 23 – Notifikationen</strong></p>
<p>Der Generalsekretär des Europarates notifiziert den Mitgliedstaaten des Europarates und jedem Staat, der diesem Übereinkommen beigetreten oder zum Beitritt eingeladen worden ist:</p>
<ol>
<li> 
<ol>
<li>jede Unterzeichnung;</li>
<li>jede Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde;</li>
<li>jeden Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach den Artikeln 18, 19 und 20;</li>
<li>jede andere Handlung, Notifikation oder Mitteilung im Zusammenhang mit diesem Übereinkommen.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.<br />
Geschehen zu Straßburg am 13. November 1987 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarates hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarates übermittelt allen Mitgliedstaaten des Europarates und allen zum Beitritt zu diesem Übereinkommen eingeladenen Staaten beglaubigte Abschriften.</p>
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		<title>Heiße Tage</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn des Sommerwetters sind die Gefahren für Tiere, wenn diese schutzlos der Hitze ausgesetzt sind tödlich.      Tierhalter müssen besonders an heißen Tagen darauf  achten, dass ihre Tiere genügend Schatten und immer frisches Trinkwasser haben. In der Natur &#8230; <a href="http://www.tierrettungev.de/page/?p=271">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"><span style="text-decoration: underline;">Zu Beginn des Sommerwetters sind die Gefahren für Tiere, wenn diese schutzlos der Hitze ausgesetzt sind tödlich</span>.  </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; color: #000080;"> </span> </p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Tierhalter müssen besonders an heißen Tagen </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">darauf  achten, dass ihre Tiere genügend Schatten und immer frisches Trinkwasser haben.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">In der Natur können sich beispielsweise Kaninchen und Füchse bei großer Hitze in ihren Bau zurückziehen, Vögel einen schattigen Baum oder Busch aufsuchen oder sich in Seen und Bächen abkühlen. So genannte Haus- und Nutztiere dagegen sind von der optimalen Versorgung durch ihre Halter abhängig, die jedoch häufig aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit großes Leid für ihre Tiere verursachen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Viele der in Käfigen gehaltenen Kleintiere werden in der warmen Jahreszeit auf den sonnigen Balkon gestellt oder sind im Garten oftmals stundenlang schutzlos der prallen Sonne ausgesetzt. Aber auch im Freien gehaltene Nutztiere benötigen Schatten. So ziehen es an heißen Tagen beispielsweise Rinder vor, tagsüber im Stall zu bleiben und nur in den kühlen Abend- und Morgenstunden auf die Weide zu gehen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Wir richten daher den Appell an alle Tierhalter, Käfige und Freigehege so zu gestalten, dass die Tiere richtig versorgt werden können. In der heißen Jahreszeit ist es besonders wichtig, für ständig frisches Trinkwasser, Schatten und für Kühlung zu sorgen, durch Bademöglichkeiten im abgekühlten Sand oder Wasser. In Käfigen kann die Temperatur durch Abdecken mit feuchten, kühlen Tüchern abgesenkt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Wenn Nutztiere keine Schutzmöglichkeit vor direkter Sonnen­einstrahlung haben oder sie ohne Trinkwasser gehalten werden, ist der Tierhalter zu verständigen. Ist dieser unbekannt oder nicht erreichbar, sollte die Polizei benachrichtigt werden. „Sprechen Sie Ihre Nachbarn an, wenn deren Kaninchen, Meerschweinchen oder Wellensittiche an sonnigen Plätzen untergebracht sind und die Tiere keine Möglichkeit haben, sich in den Schatten zu retten. Dadurch wird Tierleben gerettet.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"><span style="color: #000080;">Alle Jahre</span> wieder kommt es vor, dass Hunde einen qualvollen Tod erleiden, weil ihre Besitzer sie  während ihres Einkaufs bei hohen Temperaturen im Auto zurücklassen. Dabei reichen schon wenige Minuten, um für Hunde das überhitzte Auto  – selbst bei leicht geöffnetem Fenster  – zur Todesfalle werden zu lassen. Bei Außentemperaturen, die über der Körperwärme des Hundes liegen, besteht für sie rasch die Gefahr eines Hitzschlags. Deshalb ist sofort die Polizei zu verständigen, wenn bei hohen Temperaturen Hunde im Auto eingesperrt sind und der Besitzer  nicht ausfindig gemacht werden kann. Die Polizei öffnet dann das Auto.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Quelle: Menschen für Tierrechte. </span></p>
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